Kronshagen dezimiert

Kreispokal: FC Kilia Kiel nach Rot-Irrtum im Halbfinale

Kilias Jan Matti Seidel (li.) im Zweikampf mit Kronshagens Julian Huchzermeier (re.).

Kilias Jan Matti Seidel (li.) im Zweikampf mit Kronshagens Julian Huchzermeier (re.).

Kronshagen. Der FC Kilia Kiel marschiert im Kieler Kreispokal mit großen Schritten Richtung Titelverteidigung. Beim Landesligisten TSV Kronshagen gewann der Oberliga-Aufsteiger vor 250 Zuschauern mit 4:1. Auf dem Weg ins Halbfinale lag die Soranno-Elf jedoch nach einem Treffer von Kronshagens Thorge Jess früh im Rückstand (11.).

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„Wenn man ehrlich ist, war nur das Ergebnis gut, aber nicht unsere Leistung“, bekannte Kilias Trainer Nicola Soranno. Seine Elf ließ in der ersten Halbzeit die nötige Intensität für ein K.o.-Spiel vermissen. Jess brachte den Außenseiter nach Querpass von Justin Baasch in Führung (7.). Kurz darauf verpasste es der ehemalige Kilianer Niklas Kessler (10.) auf 2:0 zu erhöhen. Die Gäste bestraften die mangelnde Kronshagener Konsequenz mit dem schnellen Ausgleich durch Yannik Jakubowski (16.).

Fragwürdiger Platzverweis bringt Kronshagen auf die Verliererstraße

Für die Gastgeber begannen quälende Minuten: Erst köpfte Salih Ramo den FC Kilia aus abseitsverdächtiger Position mit 2:1 in Front (32.). Nur drei Minuten später sah Kronshagens David Wagner die Rote Karte. Doch was war passiert? Wagner blockte den Ball an der Eckfahne, Kilias Baller suchte den Körperkontakt, brachte Wagner ins Straucheln und der stolperte gegen Linienrichter Kevin Soll. Zur Verblüffung aller Akteure wollte Soll beim Strauchler Wagners eine aktive Schlagbwegung gegen seine Person wahrgenommen haben. Trotz lautstarker Intervention Ballers (“Das kannst du nicht machen“) stellte Schiedsrichter Frederik Simon Kronshagens Kapitän Wagner aufgrund der vermeintlichen Tätlichkeit vom Platz.

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„Bis zum Platzverweis war es ein tolles, aufregendes Pokalspiel. Danach ist es einseitig geworden“, haderte Kronshagens Trainer Peter Speth. Ohne Glanz spulten die Kilianer fortan ihr Repertoire herunter, zogen durch Treffer von Jakubowski (56.) und Matti Seidel (82.) auf 4:1 davon und ließen eine Vielzahl weiterer Chancen ungenutzt. „Wir sind eine Runde weiter, das zählt im Pokal. Am Wochenende beim VfB Lübeck II müssen wir eine Schippe drauflegen“, fordert Soranno.

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