Erster Saisonsieg

Landesliga Mitte: SVE Comet Kiel schießt Preetzer TSV 4:0 ab

PTSV-Torhüter Cedric Cordes (Mitte) kommt mit den Fingerspitzen noch an diesen überragend geschossenen Freistoß und kann die 1:0-Führung der Gastgeber verhindern. Im Vordergrund stehen die Preetzer Tim Frahm (li.) und Melih Akif Cerrah. Am rechten Pfosten wartet Niklas Schmidt (re.).

PTSV-Torhüter Cedric Cordes (Mitte) kommt mit den Fingerspitzen noch an diesen überragend geschossenen Freistoß und kann die 1:0-Führung der Gastgeber verhindern. Im Vordergrund stehen die Preetzer Tim Frahm (li.) und Melih Akif Cerrah. Am rechten Pfosten wartet Niklas Schmidt (re.).

Kiel. Die Vorzeichen der Partie in der Landesliga Mitte zwischen dem SVE Comet Kiel und dem Preetzer TSV standen vor dem Anpfiff von Schiedsrichter Tim-Marvin Meyer wahrlich nicht gut für den bis dato punktlosen Tabellenletzten aus Kiel. Mit Björn Schmidt, Sheik Huschang und Cihad Yagci sagten kurzfristig noch drei Comet-Spieler ab. Trotzdem konnte die Elf vom Ostufer den Aufsteiger aus Preetz vor 160 Zuschauern mit 4:0 bezwingen und somit ein Lebenszeichen im Abstiegskampf senden.

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Von einem Schicksalsspiel um seine Person wollte SVE-Chefcoach Mark Hungerecker vor der Begegnung nichts wissen. „Wir sollten eher schon gewinnen, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu erhöhen. Nur das ist wichtig“, sagte der 41-Jährige kämpferisch. Von Beginn an setzte sein Team die Anweisungen hervorragend um. Preetz sah sich in die Defensive gedrängt: Zweimal zeigte PTSV-Keeper Cedric Cordes sein Können bei Schüssen von Marcel Vones (12.) und Felix Wagner (18.). „Jungs, wie viele Warnschüsse braucht ihr denn noch“, hallte es von der Preetzer Bank.

Braasch erzielt Führung, Knutzen erhöht per Doppelpack

Die Kieler kurbelten das Spiel weiterhin an, doch der Führungstreffer wollte nicht fallen. „Wir haben uns bis zur Halbzeit nicht belohnt“, ärgerte sich Hungerecker. Grund zum Jubeln hatte er dann direkt nach Wiederanpfiff: Nach einem Vones-Eckball nickte Kennet Braasch (46.) ungehindert ein. „Da war der Bann gebrochen“, freute sich Hungerecker. Der überragende Maurice Knutzen brachte die Kieler mit seinem Doppelpack zum 2:0 (69.) und 3:0 (71.) endgültig auf die Siegerstraße.

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Trotz Sieg mahnt SVE-Coach Hungerecker

Erst verwandelte der 24-Jährige einen Foulelfmeter, Cordes hatte Felix Wagner zu Fall gebracht, dann erhöhte Knutzen nach einem blitzsauberen Konter. „Da war der Drops gelutscht“, so Hungerecker, der in der 82. Minute noch das vierte Tor von Felix Wagner (82.) bejubeln durfte. Torchancen der Preetzer? Fehlanzeige. „Wir haben hinten nichts mehr zugelassen. Das war eine tolle Leistung meiner Mannschaft. Aber wir haben noch nichts erreicht und sind weiterhin Letzter“, mahnte Hungercker mit Blick auf die Tabelle.

PTSV-Coach Andreas Möller sprach von einem gebrauchten Tag, denn seine Mannschaft erreichte zu keinem Zeitpunkt Normalform. „Wir haben im Kollektiv versagt. Comet hat alles in die Waagschale geworfen und man hat gesehen, dass sie das Spiel für ihr Trainerteam gewinnen wollten“, konstatierte Möller. Für die Kieler geht es schon am kommenden Mittwoch weiter. Da tritt die Hungerecker-Elf zum Nachholspiel um 19 Uhr beim Ortsnachbarn TSV Klausdorf an.

Schiedsrichter: Tim-Marvin Meyer (TuS Garbek) – Tore: 1:0 Braasch (46.), 2:0, 3:0 Knutzen (FE., 69., 71.), 4:0 Wagner (82.) – Zuschauer: 160.

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