Heimniederlage

Landesliga Mitte: TSV Altenholz unterliegt TSV Kronshagen mit 1:3

Rune-Kresten Möller (li.) kommt ungedeckt an der Altenholzer Strafraumgrenze an den Ball und kann mühelos zum 2:0 für den TSVK einschießen.

Rune-Kresten Möller (li.) kommt ungedeckt an der Altenholzer Strafraumgrenze an den Ball und kann mühelos zum 2:0 für den TSVK einschießen.

Altenholz. Eine empfindliche 1:3-Heimniederlage im Duell der Oberliga-Absteiger kassierte der TSV Altenholz vor lediglich 60 Zuschauern am Sonnabend in der Landesliga Mitte gegen den TSV Kronshagen. Kronshagens Rune Möller leitete die Niederlage mit seinem Doppelpack (17., 29.) in der ersten Halbzeit ein.

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Im Duell beider Oberliga-Absteiger kamen die Gastgeber auf dem „schwer bespielbaren Platz“ (O-Ton TSVK-Coach Peter Speth) zunächst besser ins Spiel. Das Team von TSVA-Chefcoach Frederick Asmussen verbuchte mehr Ballbesitz, konnte jedoch keine torgefährlichen Szenen kreieren. „Das sah schon sehr gefällig aus, jedoch konnten wir keinen Nutzen daraus schlagen“, bestätigte Asmussen, während Kronshagens Trainer Peter Speth die Herangehensweise seiner Mannschaft lobte. „Wir wollten hier nicht ins offene Messer laufen, sondern haben die Altenholzer erst auf Höhe der Mittellinie angelaufen und so gefährliche Aktionen unterbunden. Der Plan ist gut aufgegangen“, so Speth.

Mit dem ersten Angriff der Kronshagener klingelte es im Kasten von TSVA-Keeper Julian Grotzky. Nach einem Eckball von Luca Bertermann kam Rune-Kresten Möller (17.) frei zum Kopfball und nickte zur Führung ein. „Da fehlte uns komplett die Zuordnung“, so Asmussen. Sein Team zeigte sich nicht geschockt, war weiterhin spielbestimmend, doch im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. „Dadurch, dass wir defensiv kompakt standen, sind die Angriffsbemühungen der Altenholzer frühzeitig eingeschränkt worden“, sagte Speth.

Möller bringt Kronshagen auf die Siegerstraße

Nach einem abgefangenen Ball rollte der nächste Konter Richtung Altenholzer Tor. Wieder war TSVK-Akteur Möller (29.) zur Stelle und traf mit einem Strahl aus 16 Metern zum 2:0. „Das war schon ärgerlich. Der Ball springt vom Innenpfosten ins Tor. Die Situation passt aber zu unserem heutigen Spiel“, so Asmussen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit traten die Hausherren noch dominanter auf, während die Kronshagener weiterhin tief standen und auf Konter lauerten. „So hatten sie natürlich leichtes Spiel, mit der Führung im Rücken“, wusste Asmussen.

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In der 59. Spielminute stand Justin Baasch am langen Pfosten sträflich frei und erhöhte auf 3:0 für die Gäste. Der Ball rollte wie in einem Flipperautomaten durch die Abwehrreihe der Altenholzer zum Torschützen. „Meine Jungs waren vor dem Tor heute sehr effizient. Aus meiner Sicht hatten wir das Spiel 60 Minuten lang unter Kontrolle und unsere Treffer waren gut herausgespielt“, meinte Speth.

TSV Altenholz – TSV Kronshagen 1:3 (0:2)

TSV Altenholz: Grotzky – Feißt, T. Ceynowa, Hunze, Jappe (59. Ellwanger) - M. Ceynowa, Andersen (65. Konneh-Tandoh), Olsiewsky, Christiansen - Morina (53. Mathea), Schäfer.

TSV Kronshagen: Wiedenroth – Wirth, Alberts, Kiewald, Kallenbach – Rixen, Huchzermeier – R. Möller (75. Schulte), Bertermann, Baasch (75. Bäsler) – Mousa (67. Kessler).

Schiedsrichter: Per-Christian Roloff (Suchsdorfer SV) – Tore: 0:1, 0:2 Möller (17., 29.), 0:3 Baasch (59.), 1:3 Andersen (63.) – Zuschauer: 60.

Jomard Mousa (59.) hatte mit einem Lattenknaller das 4:0 auf dem Fuß, doch der Ball prallte anschließend ins Toraus. „Dann hätten wir den Deckel endgültig draufgemacht, so wurde es aber noch mal spannend, da Altenholz alles nach vorne geschmissen hat“, konstatierte Speth. Vier Minuten später jubelten dann die Gelb-Schwarzen. Max-Peter Andersen (63.) markierte den verdienten Anschlusstreffer. „Mehr Kapital konnten wir nach gefühlt 70 Prozent Ballbesitz nicht rausschlagen. Wir haben trotz der Niederlage gut gespielt. Wenn ich meiner Mannschaft einen Vorwurf machen muss, dann ist es die Effektivität vor dem Tor“, sagte Asmussen und lobte zudem Schiedsrichter Per-Christian Roloff. „Der Schiri hat das Spiel jederzeit unter Kontrolle gehabt. Er hat keine Mannschaft benachteiligt und zudem nicht einmal den Karton gezogen. Das muss an dieser Stelle auch mal erwähnt werden.“

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