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Holsteiner Pferdetage

Melypsa trabt zum Titel, Valenzano und Tiepolo springen zum Sieg

Melypsa v. Barcley-Armand xx aus der Zucht von Sönke Eggers trägt fortan den Titel Holsteiner Siegerstute 2022.

Melypsa v. Barcley-Armand xx aus der Zucht von Sönke Eggers trägt fortan den Titel Holsteiner Siegerstute 2022.

Elmshorn. Elf Stuten gelang der Sprung in den Endring. Casall und Barcley stellten hier jeweils zwei Töchter, Del Arko, Cascadello I, Lewine, Almoretto, Fürst Romancier, Karajan und Comme il Faut jeweils eine. Als strahlende Siegerin verließ die bereits leistungsgeprüfte Melypsa v. Barcley-Armand xx-Calypso I-Ladalco aus dem berühmten Holsteiner Stamm 223B den Herbert-Blöcker-Platz. Züchterisch verantwortlich zeichnet sich für die typvolle Dunkelbraune Sönke Eggers aus Struvenhütten. „Wir haben hier heute ein Pferd mit einem ganz wachen Auge und viel Aufsatz gesehen“, lobte Zuchtleiter Stephan Haarhoff. „Außerdem kommt Melypsa aus einer besonderen Mutterlinie – eine der erfolgreichsten Holsteiner Stuten, D-Troja, ist ihre Großmutter“, so Haarhoff weiter. Erfolgreiche Sportpferde wie zum Beispiel Wolterra v. Casall (Ingrid Klimke) oder aber Ultima v. Quidam’s Rubin (Carsten-Otto Nagel) hat diese mit 23 Sternchen ausgezeichnete Holsteinerin gebracht.

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Zur Reservesiegerin kürte die Kommission, der außer dem Zuchtleiter noch Rasmus Lüneburg (Hetlingen) und Hermann Blohm (Hodorf) angehörten, Mia v. Clarksville-Stanfour-Canterburry-Quinar. Zur Welt gekommen ist sie bei Ernst Otto Christiansen in Struckum, der Mia auch ausstellte. Als „wahrhaftes Ausnahmepferd mit exquisiten Grundgangarten“ bezeichnete Stephan Haarhoff die Vertreterin des Stammes 890, die einst den dritten Platz beim Landesfohlenchampionat in Bad Segeberg belegte. Auch die Reservesiegerin ist bereits leistungsgeprüft und fiel beim Stutentest mit einem sehr guten Ergebnis auf. Genau wie die springbetonte Siegerin, hat auch die zweite Reserve den Baloubet du Sohn Barcley zum Vater. Die Rede ist von MS Barquia, die eine Quantum-Capitol I-Toledo-Stute aus dem Stamm 2067 zur Mutter hat. Die herrlich aufgemachte Braune stach schon als Siegerstute im Körbezirk Stormarn-Lauenburg hervor. Hans-Peter Rathjen aus Ahrensburg ist ihr Züchter.

My Romanciera v. Fürst Romancier-Aljano trabte an die Spitze des dressurbetonten Rings.

My Romanciera v. Fürst Romancier-Aljano trabte an die Spitze des dressurbetonten Rings.

Starke Spitze im Dressurring

Der Spitze des Dressurrings attestierte Stephan Haarhoff „ganz besondere Qualitäten“. So auch My Romanciera v. Fürst Romancier-Aljano-Cor de la Bryere-Rocadero aus der Zucht der Familie Ellerbrock aus Kayhude. Mit einer Wertnote von 8,98 schloss diese typvolle Rappstute ihre Leistungsprüfung ab und wurde im Körbezirk Segeberg zudem Siegerstute. „Als ganz auffällig“ bezeichnete Haarhoff darüber hinaus die Reservesiegerin der Dressurstuten. Dabei handelt es sich um Mariendal’s Pari-Al v. Almoretto-Loran-Astaire DK-Raimondo aus der Zucht der Dänin Karen Kappel. Auch sie wurde mit der Staatsprämie ausgezeichnet.

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Landeschampionate: Valenzano dominiert bei den Fünfjährigen

Mit den Wertnoten 9,0 und 9,2 in den beiden Umläufen der finalen Springpferdeprüfung Klasse M – Preis der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH – stellte Diarmuid Howley den Fuchshengst Valenzano als deutlichen Sieger der Altersklasse heraus. Der Sohn des Vagabond de la Pomme-Christian (Kai Wullweber, Todesfelde), Stamm 6582, steht im Besitz von Manfred von Allwörden. Sein irischer Bereiter setzte ihn gekonnt in Szene: „Genau solche Runden möchten wir sehen“, lobte die Jury. Die Silbermedaille im Championat ging ebenfalls an Diarmuid Howley mit einem Pferd vom Grönwohldhof: Quintino LMK v. Quintago-Clearway (Loenie Kock, Hamburg), Stamm 2428, sprang auf Rang zwei. Dritter wurde das ehemalige Holsteiner Auktionspferd Davis v. Diarado-Casall (Timm Peters, Bargenstedt), Stamm 390, mit Thibaut Huyvaert im Sattel, der für Rolf-Göran Bengtsson reitet.

Überragender Sieger bei den fünfjährigen Springpferden: Valenzano v. Vagabond de la Pomme-Christian mit Diarmuid Howley.

Überragender Sieger bei den fünfjährigen Springpferden: Valenzano v. Vagabond de la Pomme-Christian mit Diarmuid Howley.

Sechsjährige: Tiepolo und Hannes Ahlmann pfeilschnell

Die sechsjährigen Springpferde zeigen in der Finalprüfung schon einmal, welche Qualitäten für die schwierigeren Aufgaben sie vorzuweisen haben, wenn sie in der Spezialspringpferdeprüfung der Klasse M** mit Stechen – Preis des Gestüts Grönwohldhof – antreten. Nachdem sie im Umlauf eine Wertnote erhielten, folgte ein Stechen um Sieg und Platzierungen. Tiepolo v. Toulon-Cassini I (Jürgen Böge, Bunsoh), Stamm 7492, beendete den Stechparcours mit Hannes Ahlmann im Sattel als Schnellster. Platz zwei ging an Iowa v. Barcley-Cassilano (Hans-Adolf Witthöft, Preetz), Stamm 5167, und Jesse Luther. Carlesta v. Casall-Corrado I (Joachim Jürgens, Bollbrügge), Stamm 42B, und Sven Gero Hünicke rangierten an dritter Stelle.

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Flogen zum Sieg im Klassement der Sechsjährigen: Tiepolo v. Toulon-Cassini I und Hannes Ahlmann.

Flogen zum Sieg im Klassement der Sechsjährigen: Tiepolo v. Toulon-Cassini I und Hannes Ahlmann.

Die Ergebnisse der Verbandsstutenschau finden Sie hier.

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