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Neuer Torwart, alte Personalsorgen

„Wir spüren schon seit drei Wochen im Training seine Energie, seinen Wert“, sagt THW-Cheftrainer Filip Jicha (Mitte) über seinen Schützling Sander Sagosen (links), der am Sonntag sein Comeback im THW-Dress feierte.

„Wir spüren schon seit drei Wochen im Training seine Energie, seinen Wert“, sagt THW-Cheftrainer Filip Jicha (Mitte) über seinen Schützling Sander Sagosen (links), der nun sein Comeback im THW-Dress feierte.

Moin, liebe Leserinnen und Leser,

Der November, der für den THW Kiel zu Beginn ein schwarzer zu werden drohte, liegt hinter den Zebras - und am Ende schimmert er nun doch in etwas helleren Tönen. Zumindest, was das Sportliche angeht.

Mit zwei packenden und hochkarätigen Duellen gegen den FC Barcelona hat die Mannschaft von Trainer Filip Jicha vergangene Woche bewiesen, dass sie mit dem Titelverteidiger der Champions League mithalten kann.

Zwar ärgerten sich die Kieler sowohl nach dem 30:30 im Hinspiel als auch nach der 24:26-Niederlage in Barcelona am Mittwoch gleichermaßen über eigene Fehler in der hitzigen Schlussphase und über Fehlentscheidungen der Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen. Unterm Strich dürften die beiden Spiele den Zebras aber Rückenwind verleihen.

Und den können sie angesichts der Personallage dringend gebrauchen. Gerade erst schien sich das THW-Lazarett zu lichten, kehrten die Langzeitverletzten Hendrik Pekeler und Sander Sagosen zurück in den Kader und setzten auch auf dem Feld erste Akzente.

Doch schon nach dem 31:28-Sieg über den VfL Gummersbach hatte die medizinische Abteilung nach dem Mittelhandbruch bei Eric Johansson die nächste Hiobsbotschaft zu verkünden: Steffen Weinhold fällt mit einem Kreuzbandanriss mindestens drei Monate aus. In Barcelona zog sich nun mit Miha Zarabec (Wade) der nächste Rückraumspieler eine Blessur zu.

Landin-Nachfolge im THW-Tor geklärt

Da hilft es auch kaum, dass zumindest eine Schlüsselpersonalie für die kommende Spielzeit geklärt ist. Nachfolger von Niklas Landin im Kieler Tor wird…

Vincent Gérard!

Hätten Sie das gedacht? Ich ehrlich gesagt nicht. Der französische Olympiasieger schien nach seinem Abgang aus Paris nach Saint Raphael vergangenen Sommer mit 35 Jahren eher auf dem Weg Richtung Karriereende als zum ersten Mal in die Bundesliga. Wären da nicht die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Die würde der Keeper doch noch ganz gerne als Teil der Nationalmannschaft erleben und war deshalb auf der Suche nach einem Verein, mit dem er bis dahin auf Top-Niveau spielen kann. Für beide Seiten also eher eine Übergangslösung, aber meiner Meinung nach eine, die zu einer Win-Win-Situation werden kann.

Bis dahin widmen sich die Kieler nun aber erst einmal dem Jahres-Endspurt. Denn auch der Dezember hält im Drei-Tages-Rhythmus noch sieben weitere Partien für die Kieler bereit, ehe es in die WM-Pause geht. Als nächstes reisen sie zur HSG Wetzlar, in den vergangenen Jahren oft Favoriten- und insbesondere THW-Schreck.

Ob die Kieler in Nordhessen ihren Aufwärts-Trend fortsetzen, können Sie am Sonntag natürlich wie immer bei uns im Liveticker verfolgen.

Viel Spaß dabei und auch Ihnen einen guten - hoffentlich etwas weniger stressigen - Jahres-Endspurt!

Ihre Merle Schaack, THW-Reporterin

 

Statistik der Woche

41 Prozent - das war die Angriffs-Erfolgsquote des THW Kiel im Spiel beim FC Barcelona. Ein ziemlich mauer Wert für Zebra-Verhältnisse. Allerdings: Verantwortlich für verhältnismäßig viele Fehler der sonst so starken Angriffsreihen der beiden Handball-Giganten waren beim 24:26 (13:13) im Champions-League-Rückspiel am Mittwoch zwei ganz starke Abwehrreihen. Für die fand auch Barca-Trainer Carlos Otega nur Superlative: „Defensiv war es ein fantastisches Spiel“, sagte er, dessen Mannschaft ebenfalls nur in 46 Prozent ihrer Angriffe erfolgreich war.

 

Interview der Woche

 

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