Holsteiner Zucht

Reitmeister Karsten Huck legt Trainerjob nieder

Karsten Huck ist ein international renommierter Ausbilder für Pferde und Reiter/innen.

Karsten Huck ist ein international renommierter Ausbilder für Pferde und Reiter/innen.

Elmshorn. Karsten Huck war Olympiadritter der Springreiter (1988) und Vize-Weltmeister Team (1990). Er ist ein international renommierter Ausbilder für Pferde und Reiter. Nun das vorzeitige Ende beim Holsteiner Verband.

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Unüberbrückbare Differenzen führten zur Trennung

Hucks Demission sind Differenzen vorausgegangen, wie er in einer Erklärung mitteilt: „Als Trainer der Holsteiner Verbandshengste fühle ich mich gegenüber der Züchterschaft verantwortlich, ihren interessanten und bedeutungsvollen Hengsten eine solide Grundausbildung zukommen zu lassen. Dieses insbesondere, um die Gesunderhaltung der Hengste nachhaltig zu gewährleisten“. Huck weiter: „Bei einem halben Trainingstag in der Woche auf der Anlage des Holsteiner Verbandes sehe ich bei den derzeitig organisatorischen Defiziten keine Möglichkeit, meine Ansprüche zu verwirklichen. Hinzu kommt die Tatsache, dass mein vorgegebener Ausbildungsweg für die Hengste wegen mangelnder Kooperationsbereitschaft der Geschäftsführung und deren Bereiter während meiner Abwesenheit nicht eingehalten wird.“

Auf einer von Huck anberaumten Besprechung am 1. November hat der Ausbilder angekündigt, seine Trainertätigkeit bei der Holsteiner Hengsthaltung GmbH zum Jahresende zu beenden. Unstimmigkeiten und Ärger rund um den Sitzungstermin haben Huck bewogen, sogar schon sofort hinzuschmeißen. Seine Vorwürfe richten sich an den Verbands-Vorstand. Huck in seiner Erklärung wörtlich: „Da einzelne Vorstandsmitglieder im Vorfeld, während und nach dieser Besprechung sich in einer von mir nicht akzeptablen Weise benommen haben, sehe ich mich nunmehr gezwungen, meine Trainingstätigkeit aufgrund des nicht mehr bestehenden Vertrauensverhältnisses mit sofortiger Wirkung zu beenden.“

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Die Erklärung endet mit den Worten: „Züchter seid wachsam!“

Karsten Huck erklärte auf Nachfrage, dass er für sich selbst aufgelistet habe, wo Defizite liegen und warum und wo er Verbesserungs- und Nachholbedarf sieht. „Am Ende habe ich festgestellt, dass diese Liste doch deutlich zu lang war”, sagt der Ausbilder unumwunden. Ausschlaggebend dafür, dass Huck nun sofort seine Tätigkeit beendete, sei tatsächlich Form, Verlauf und „Nachspiel” der Besprechung gewesen. An dieser von Huck initiierten Besprechung hätten u.a. Sebastian Rohde (GF Hengsthaltungs GmbH), sowie Ulrich Steuber (Vorsitzender Holsteiner Verband) und der 2. Vorsitzende, Dr. Maximilian Slawinski – nicht aber – wie von Huck eingeladen – der Bereiter Jens Klöppel teilgenommen.

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