Handball-Bundesliga

THW Kiel besiegt TSV Hannover-Burgdorf

Foto: Mit einer starken Abwehr bezwang der THW Kiel die TSV Hannover-Burgdorf in der Bundesliga.

Mit einer starken Abwehr bezwang der THW Kiel die TSV Hannover-Burgdorf in der Bundesliga.

Hannover. Damit sind die Kieler in der Liga endgültig Verfolger Nummer eins hinter Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt. Vor 9500 Zuschauern in der ausverkauften Tui Arena in Hannover legte der Rekordmeister zunächst immer wieder vor, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Ein 4:2 (7.) des THW konterten die Gastgeber zu einer eigenen 5:4-Führung (9.), einen 7:10-Rückstand (19.) glichen die Niedersachsen erst zum 10:10 (23.) und dann zum 13:13-Pausenstand aus. "Das war frustrierend. Wir werfen die Führung immer wieder durch Fehlpässe und unüberlegte Aktionen weg", resümierte THW-Trainer Alfred Gislason später.

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Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zwischen den beiden EHF-Pokal-Teilnehmern lange Zeit offen, wobei sich die Hannoveraner Recken jeden Treffer gegen eine extrem kompakte Kieler Defensive mit einem von Hendrik Pekeler und Patrick Wiencek überragend gestellten Innenblock hart erarbeiten mussten. Zudem präsentierten sich die Kieler Torhüter Niklas Landin und Andreas Wolff stärker als das TSV-Duo Martin Ziemer/Urban Lesjak.

Ausgeglichene Partie bis zum 21:21 in der 47. Minute

Dennoch verlief die Partie bis zum 21:21 (47.) auf des Messers Schneide. Jetzt schlug auch die Stunde der Kieler Individualisten. Domagoj Duvnjak, der zwischenzeitlich abschlussschwache Lukas Nilsson mit drei Treffern in Folge oder Steffen Weinhold mit dem 27:23 (56.) erhöhten das Tempo, während die Kieler Abwehr noch weiter verdichtete. Bei ersatzgeschwächten Recken wuchs die Müdigkeit, Coach Carlos Ortega erhöhte zeitgleich mit dem siebten Feldspieler weiter das Risiko. Eine fatale Mischung, die mit Weinholds 29:24 (57.) auf das verwaiste TSV-Gehäuse die endgültige Entscheidung bedeutetet. "Das war verdient, wenn auch zu hoch", gestand Kapitän Duvnjak ein. So richtig traurig zeigten sich die Gastgeber allerdings nicht. "Unsere Abwehr hat sich stabilisiert, ich bin guter Dinge für die nächsten Spiele", sagte Sven-Sören Christophersen, Sportlicher Leiter der TSV.

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Hier können Sie den Liveticker nachlesen.

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer (1.-19. und ab 44. Minute/3 Paraden), Lesjak (19.-44./4) – Cehte 1, Mävers n.e., Thiele n.e., Pevnov 1, Lehnhoff n.e., Häfner 1, Böhm 6, Ugalde 5, Krone n.e., Srsen n.e., Olsen 3, Brozovic 1, Feise, Kastening 7/2.

THW Kiel: N. Landin (1.-46. Minute/9 Paraden), Wolff (ab 46./2) – Duvnjak 6, Reinkind 1, M. Landin 3, Firnhaber n.e., Weinhold 6, Wiencek 2, Ekberg 6/2, Rahmel n.e., Dahmke n.e., Zarabec, Vujin n.e., Bilyk, Pekeler 2, Nilsson 6.

Schiedsrichter: Thöne/Zupanovic (Berlin)

Strafminuten: TSV 8 (2x Pevnov, Böhm, Brozovic), THW 6 (2x Weinhold, Wiencek)

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Siebenmeter: TSV 2/2, THW 2/2

Spielfilm: 0:1, 1:3 (5.), 5:4, 6:6 (12.), 7:10, 10:10 (23.), 10:12, 11:13 (27.), 13:13 – 13:15, 17:17 (38.), 18:20, 21:21 (47.), 21:23, 22:25 (53.), 23:27, 24:28 (57.), 25:32

Zuschauer: 9500 in der ausverkauften Tui Arena in Hannover.

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