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Handball-Bundesliga

THW reist mit Rückenwind nach Hannover

Foto: Hart umkämpft waren die Begegnungen zwischen den Kielern Patrick Wiencek (in Weiß v. li.), Marko Vujin und Niclas Ekberg und den Hannoveranern Sven-Sören Christophersen (v.re.), Ilija Brozovic und Kai Häfner in der vergangenen Saison.

Hart umkämpft waren die Begegnungen zwischen den Kielern Patrick Wiencek (in Weiß v. li.), Marko Vujin und Niclas Ekberg und den Hannoveranern Sven-Sören Christophersen (v.re.), Ilija Brozovic und Kai Häfner in der vergangenen Saison.

Kiel/Hannover. Über Nacht waren die Kieler am Freitag durch eine Niederlage des SC Magdeburg auf Tabellenplatz zwei vorgerückt. "Ganz egal ist uns das natürlich nicht. Wir hatten einen schweren Start in die Saison und haben uns jetzt stabilisiert", sagte THW-Trainer Alfred Gislason. "Dieses Ergebnis zeigt einmal mehr, wie stark die Bundesliga ist. Man kann nie davon ausgehen, dass man gewinnt."

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Zuletzt drei THW-Niederlagen

Das erlebten die Zebras vergangene Spielzeit am eigenen Leib – und besonders oft gegen Hannover. Am dritten Spieltag, jenem 3. September, stellten die Recken den Kielern zum ersten Mal ein Bein. Es folgten Niederlagen im Achtelfinale des DHB-Pokals und im Liga-Rückspiel in Kiel.

Auch in der Vorbereitung auf diese Saison besiegte Hannover den THW in seinem Wohnzimmer. Von einem Angstgegner will Gislason aber nichts hören. "Das hat man auch über Wetzlar gesagt", sagt der Isländer. Die Hessen, die den THW in der vergangenen Saison zweimal besiegt hatten, fuhren diese Saison mit einer Zehn-Tore-Niederlage aus Kiel nach Hause.

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Hannover in schwieriger Phase

Auch wenn die Recken in dieser Spielzeit mit einigen langwierigen Verletzungen wie jüngst dem Kreuzbandriss von Mait Patrail zu kämpfen haben, sagt Gislason: „Die Stamm-Sieben haben sie trotzdem zusammen. Und Morten Olsen ist gerade in überragender Form.“

Der Vorjahressechste und aktuell zehnte der Tabelle macht in der Liga gerade eine schwierige Phase durch. Acht Niederlagen mussten sie schon hinnehmen. Vor allem die 29:36-Heim-Klatsche gegen die MT Melsungen und die 26:27-Niederlage gegen Aufsteiger Bietigheim, ebenfalls vor eigenem Publikum, nervten die Recken.

Ortega: THW kein Vergleich zum Vorjahr

„Wir haben uns zu Hause zuletzt nicht gerade mit Ruhm bekleckert“, sagt Kapitän Kai Häfner. „Wir wollen etwas wiedergutmachen.“ Wie, das gibt Trainer Carlos Ortega vor. „Alles beginnt in der Abwehr. Dort müssen wir uns steigern“, sagt der Spanier, der seit seinem Amtsantritt in Hannover nie gegen den THW Kiel verloren hat.

„Aber den THW aus dieser Saison kann man nicht mit dem aus der letzten vergleichen“, sagt Ortega. „Duvnjak ist fit und Hendrik Pekeler macht einen Unterschied in der Abwehr aus.“ Auch Gislason findet diese Statistik „scheißegal“. Er hält dagegen „Dafür habe ich bestimmt 15-mal gegen ihn gewonnen, als er noch in Veszprem war.“

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