Transatlantik-Regatta

Segelklassiker Route du Rhum: Fabelrekord für Sieger Caudrelier

Triumph im roten Schein der Fackeln: Charles Caudrelier feiert auf seinem futuristischen Trimaran Zieleinlauf und Sieg in Rekordzeit bei der Transatlantik-Regatta Route du Rhum.

Triumph im roten Schein der Fackeln: Charles Caudrelier feiert auf seinem futuristischen Trimaran Zieleinlauf und Sieg in Rekordzeit bei der Transatlantik-Regatta Route du Rhum.

Pointe-à-Pitre. Der 48-jährige Charles Caudrelier hat die Transatlantik-Regatta Route du Rhum gewonnen. Am Mittwochmorgen überquerte der Franzose mit seinem 32 Meter langen futuristischen Trimaran die Ziellinie vor Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe. Sein Landsmann und hartnäckigster Verfolger François Gabart auf „SVR-Lazartigue“ erreichte das Ziel knapp dreieinhalb Stunden später.

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Caudrelier absolvierte den 3542 Seemeilen langen Törn von Saint-Malo in die Karibik mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 21,63 Knoten in einer bemerkenswerten Zeit. Sein Fabelrekord: 6 Tage, 19 Stunden, 47 Minuten und 25 Sekunden. „Das ist ein Sieg für unser ganzes Gitana-Team, einfach genial“, sagte der zweimalige Ocean-Race-Sieger. Die alte Bestmarke von Landsmann Francis Joyon aus dem Jahr 2018 unterbot er mit seinem Hightech-Rennboot auf Foils um rund 18,5 Stunden.

Boris Herrmann in der Flaute – Hoffnung auf Passatwinde

Während der Kampf um den Sieg in der größten Ultim-Klasse entschieden ist, ringen die Solosegler und -seglerinnen in fünf weiteren Divisionen noch um Klassensiege. Für Boris Herrmann hat die zweite Rennhälfte in der Imoca-Klasse mit einer Flaute begonnen. Rund 700 Seemeilen südlich der Azoren kam der Hamburger Weltumsegler mit seinem Neubau „Malizia – Seaexplorer“ in der Nacht zum Mittwoch nur sehr langsam voran, fiel auf Platz 18 zurück. Aufholmöglichkeiten erhofft sich Herrmann bei Erreichen der Passatwinde.

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Das Imoca-Feld wird von Favorit Charlie Dalin auf „Apivia“ angeführt. Für den Franzosen waren es am Mittwochmorgen bei Halbzeit der Strecke noch rund 1750 Seemeilen bis ins Ziel. Herrmann hatte noch 2165 Seemeilen zu absolvieren.

Von Tatjana Pokorny

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