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Nächster Zebra-Gegner

Umbruch beim TVB Stuttgart

Foto: Jürgen Schweikardt (rechts) ist Trainer und Geschäftsführer des TVB 1898 Stuttgart in Personalunion. Beim eingeleiteten Umbruch soll auch der 2007er Weltmeister Johannes „Jogi“ Bitter (links) helfen, der (mindestens) bis Sommer 2020 beim TVB bleibt.

Jürgen Schweikardt (rechts) ist Trainer und Geschäftsführer des TVB 1898 Stuttgart in Personalunion. Beim eingeleiteten Umbruch soll auch der 2007er Weltmeister Johannes „Jogi“ Bitter (links) helfen, der (mindestens) bis Sommer 2020 beim TVB bleibt.

Stuttgart.Im Waiblinger Stadtteil Bittenfeld wollen die Abschiedstränen dieser Tage einfach nicht trocknen. Weltmeister Mimi Kraus hat beim TVB Stuttgart seine Koffer bereits gepackt und im Februar beim Nachbarn SG BBM Bietigheim angeheuert. Mittlerweile wurde darüber hinaus bekannt, dass im Zuge eines kapitalen Verjüngungsprozesses auch die „Local Heroes“ Tobias Schimmelbauer (31) und Kapitän Simon Baumgarten (33) den Verein am Saisonende verlassen müssen. Linksaußen Schimmelbauer spielt seit neun Jahren beim TVB, Kapitän und Kreisläufer Baumgarten sogar seit 2004 – beide genießen Kultstatus.

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Michael Schweikardt wird Trainer beim Drittligisten Horkheim

„Der Umbruch musste kommen. Wir hätten das noch ein oder maximal zwei Jahre aufschieben können, wollen uns aber nach und nach verjüngen“, sagt Jürgen Schweikardt. Dessen Bruder Michael (36) sattelt um vom TVB-Spielmacher zum Trainer beim Drittligisten TSB Heilbronn-Horkheim. Rechtsaußen Bobby Schagen (29) wechselt zum Ligakonkurrenten TBV Lemgo.

„Noch nicht besetzt sind bei uns der zweite Linksaußen und der zweite Rechtsaußen“, sagt Schweikardt, der Ex-Nationaltorhüter Johannes „Jogi“ Bitter (36) indes für ein weiteres Jahr an den Klub binden konnte. Hinzu kommen als weitere Neuverpflichtungen Patrick Zieker (TBV Lemgo, Linksaußen), der Ungar Rudolf Faluvegi (Cesson Rennes MHB/Frankreich, Rückraum Mitte), der Mazedonier Zarko Pesevski (HC Motor Zaporozhye/Ukraine, Kreis) sowie Nachwuchs-Mann Nick Lehmann (eigene Jugend, Tor). „Natürlich verlieren wir enorme Erfahrung und Konstanz“, so Schweikardt weiter. „Aber das kann sich die neue Mannschaft, die sehr viel Potenzial hat, erarbeiten. Und vielleicht nicht im ersten Jahr, aber im zweiten, glaube ich dann, dass wir auf ein höheres Niveau als jetzt kommen werden.“

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Jürgen Schweikardt: "Per se keine Chance gegen den THW"

Mit 20:28 Punkten auf Rang 13 der Bundesliga-Tabelle schwimmen die Stuttgarter Wild Boys in sicheren Gewässern – zwölf Punkte von den Abstiegsrängen entfernt. Den Verdacht einer ambitionslosen Tingeltour bis zum Saisonende will Jürgen Schweikardt allerdings gar nicht erst aufkommen lassen. "Es wird noch immer keine Selbstverständlichkeit für uns, gegen den THW und damit die Mannschaft im Handball zu spielen. Die Halle wird voll, vielleicht sogar ausverkauft. Da wollen wir uns natürlich bestmöglich verkaufen." Und die Chancen gegen den Rekormeister? "Per se haben wir keine", sagt Schweikardt. "Es sei denn, Kiel macht uns eine Tür auf, hat nicht seinen besten Tag oder ist nicht fokussiert. Dann müssen wir unseren bestmöglichen Handball spielen."

Mehr zum THW Kiel lesen Sie hier.

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