Tabellenschlusslicht

Verbandsliga Süd-West: Das Abstiegsgespenst kreist über dem SV Wasbek

Stehen mit dem SV Wasbek am Tabellenende der Verbandsliga Süd-West: Arnold Rychlowski (li.) und Pasqual Rüdiger.

Stehen mit dem SV Wasbek am Tabellenende der Verbandsliga Süd-West: Arnold Rychlowski (li.) und Pasqual Rüdiger.

Wasbek. „Wir werden das eine oder andere Lehrgeld zahlen“, hatte SVW-Coach Arnold Rychlowski vor der Saison gesagt, nachdem sein SV Wasbek der Verbandsliga Süd-West zugeordnet worden war. Nach sieben Spieltagen ist klar, dass der 34- jährige mit seiner Aussage Recht behalten sollte. Ein mageres Pünktchen aus dem Spiel gegen den SC Rönnau 74 steht auf der Habenseite. Hinzu kommt ein Torverhältnis von 11:33. Damit ist der Klub vom Bahndamm Tabellenschlusslicht. Für Rychlowski jedoch kein Grund, sein Amt niederzulegen. „Wir wussten vor der Saison, dass es nur ums nackte Überleben geht. Jetzt zurückzutreten ist für mich und meinen Trainerkollegen Pasqual Rüdiger keine Option. Ganz im Gegenteil. Wir werden den Karren gemeinsam mit der Mannschaft rausziehen“, sagt Rychlowski kämpferisch.

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Defensive mit haarsträubenden Fehlern

Zwar holten die Weiß-Schwarzen vor der Saison mit Blerim Bara, der die Torjägertabelle mit sieben Treffern anführt, einen Kanonier der Extraklasse, doch zu viele individuelle Fehler im Defensivverbund sprechen für die eingefangenen Tore. „Unsere Defensivabteilung ist momentan richtig von der Rolle. Da haben wir sehr viel Arbeit vor uns“, meint Rychlowski, lobt aber gleichzeitig seinen Torhüter Christoph Rasch: „Er hat so manche höhere Niederlage verhindert und macht seinen Job hinten im Kasten richtig gut.“

„Zudem werden wir für unsere individuellen Fehler brutal bestraft. Die Köpfe gehen nach zwei Gegentoren runter und das, was wir uns vorgenommen haben, können wir dann nicht mehr auf die Platte bringen“, ergänzt Pasqual Rüdiger.

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Am kommenden Freitag sind die Wasbeker um 20 Uhr bei Fetihspor Kaltenkirchen zu Gast. Rychlowski hofft, den viel zitierten Bock dann umstoßen zu können, und blickt voraus: „Sie haben zwar schon sieben Punkte, hängen aber mit uns unten drin. Um den Anschluss zu halten, muss ein Sieg her. Wir alle betreiben ein Hobby, das Spaß bringen soll. Bei den hohen Niederlagen hört der Spaßfaktor jedoch auf. Also müssen wir den Weg in die Erfolgsspur finden und einschlagen.“

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