Fahrsport

WM der Vierspänner: Deutsches Team führt nach Dressur – Mareike Harm auf Platz zwei

Mareike Harm liefert ein Top-Dressurergebnis bei der WM der Vierspänner und wird Zweite.

Mareike Harm liefert ein Top-Dressurergebnis bei der WM der Vierspänner und wird Zweite.

Pratoni del Vivaro/ITA. „Das ist ein super guter Start, normalerweise haben immer die Niederländer nach der Dressur geführt und wir mussten das dann über den Marathon wieder aufholen, jetzt sind wir vorne und fahren morgen auch noch einen guten Marathon“, freute sich Bundestrainer Karl-Heinz Geiger über die guten Dressurergebnisse seines Teams.

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Das beste Ergebnis lieferte Mareike Harm (Negernbötel). Die 36-jährige Holsteinerin präsentierte ihre Pferde Luxus Boy, G, Zazou und Racciano optimal im Viereck und wurde mit 38,85 Punkten belohnt. „Mareike hat hier ihre Top-Leistung geliefert und ist wirklich sehr gut gefahren“, lobte auch der Bundestrainer. Aber auch Marathon-Spezialist Michael Brauchle (Aalen) überzeugte im Dressurviereck. „Michi hat ein sehr ausdrucksstarkes Gespann mit viel Bewegungsqualität, der kann in Zukunft sogar bestimmt noch ein paar Punkte mehr holen, denn er ist hier ein bisschen auf Sicherheit gefahren“, so die Analyse von Geiger. Mit 49,18 Punkten landete Michael Brauchle auf Platz neun der Vierspänner-Dressur, knapp vor seinem Team-Kollegen Georg von Stein (Modautal), der mit 49,44 Punkten Platz zehn belegte. Das deutsche Team kommt somit am Ende auf insgesamt 88,03 Punkte, das niederländische Team mit Ijsbrand und seinem Sohn Bram Chardon sowie Koos de Ronde auf 89,23 Punkte.

Anna Sandmann auf Platz vier

Die Dressurprüfung gewinnt der amtierende Weltmeister Boyd Exell aus Australien mit 34,13 Punkten vor Mareike Harm auf Platz zwei und dem US-Amerikaner Chester Weber auf Platz drei (41,52). Dahinter Anna Sandmann (Lähden), die am ersten Dressurtag schon gestartet war, und mit 42,52 Punkten am Ende der Prüfung Vierte wird vor dem Niederländer Ijsbrand Chardon auf Platz fünf (42.98).

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Wie Anna Sandmann sind auch Dirk Gerkens (Paderborn) und Rene Poensgen (Eschweiler) als Einzelfahrer bei der WM am Start. Die beiden waren ebenfalls schon am ersten Dressurtag gestartet und belegten am Ende die Plätze 28 und 31.

„Der Marathon ist sehr anspruchsvoll“

Morgen steht dann die Geländeprüfung – der Marathon der Vierspänner – auf dem Programm. „Der Marathon ist sehr anspruchsvoll, es ist alles dabei – von sehr engen, technischen Hindernissen bis zu Hindernissen, die auf Geschwindigkeit hin angelegt sind. Außerdem geht es hier immer wieder bergauf und bergab, das wird auch Kräfte raubend für die Pferde“, erklärt Geiger. „Aber unsere Pferde sind konditionell sehr gut drauf und Georg und Michis Pferde sind so ein Gelände auch vom Training zu Hause gewohnt.“

Nach dem Gelände steht am Sonntag das Hindernisfahren auf dem Programm. Im Kegelparcours entscheidet sich dann, wer Mannschafts- und wer Einzel-Weltmeister wird. Die WM 2020 war corona-bedingt ausgefallen, das Team aus den USA ist amtierender Weltmeister, da es 2018 bei den Weltreiterspielen in Tryon gewann. Den Einzel-Weltmeister-Titel hat seit 2010 der Australier Boyd Exell inne (fn-press).

Alle Infos zur WM und zum deutschen Vierspänner-Team unter www.pferd-aktuell.de/wm2022/fahren-in-pratoni-del-vivaro

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