Dressurpferde-Nachwuchs

Weltmeisterschaft junge Dressurpferde: Toller Auftakt für deutsche Pferdezucht

Fashion Prinz und Frederic Wandres.

Fashion Prinz und Frederic Wandres.

Ermelo/NED. Sieben der acht fünfjährigen Pferde aus dem deutschen Kontingent konnten sich auf Anhieb für das Finale am Sonnabend empfehlen.

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Sieger der Finalqualifikation ist der Oldenburger Fashion Prinz OLD, vorgestellt von Frederic Wandres für den Hof Kasselmann. Die Richter bescheinigten dem Dunkelfuchshengst v. Fürst Romancier – Sarkozy aus der Zucht des Gestüts Lewitz nicht nur mehr als gute Grundgangarten, sondern auch eine sehr gute Perspektive als Dressurpferd (Endnote 8,9). Eine 9,0 für den Gesamteindruck erhielt auch der zweitplatzierte Vitalos (v. Vitalis – De Niro). Der Hannoveraner Hengst aus der Zucht von Josef Bramlage aus Sögel, Bundeschampion des Jahres 2021, landete mit einem Endergebnis von 8,86 Punkten auf Platz zwei. Im Sattel saß wie schon in Warendorf Leonie Richter, die für den Stall Helgstrand auch den fünftplatzierten In My Mind vorstellte. Der westfälische Hengst v. Asgard’s Ibiza – Fidermark aus der Zucht von Franz-Georg Ottmann aus Saerbeck erzielte zum Auftakt der WM ein Endergebnis von 8,7.

Hohe Qualität aus deutscher Zucht

Sich den Einzug ins Finale sichern konnten außerdem die Oldenburger Stute Chere Celine (v. Governor – San Amour I), geritten von Lena Waldmann sowie die Vorjahres-Bundeschampionesse Feine Bella NRW (v. v. Fürstenball – Bordeaux), geritten von Eric Guardia. Beide Stuten beendeten die Prüfung punktgleich mit 8,66 Punkten auf Platz sechs. Damit nicht genug ordnete sich Fille d’or, eine Oldenburger Stute v. St. Schufro – Fidertanz, mit ihrer Reiterin Lisa Koch auf dem achten Platz ein. Und auch mit dem Hannoveraner Hengst Life Time (v. Livaldon – Fürstenball), geritten von Charlott-Maria Schürmann, gibt es als Elftplatiertem (8.48 Punkte) ein Wiedersehen am Samstag.

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Ob auch der Oldenburger Galleria’s Summerville OLD und sein spanischer Reiter Manuel Dominguez Bernal noch um den Titel antreten dürfen, wird sich zeigen. Sie beendeten ihren ersten Auftritt mit einer 7,7. Über das Kleine Finale am Freitag können sich die drei besten ebenfalls noch für das Finale empfehlen. Galleria’s Summerville OLD war kurzfristig für den Vitalis-Sohn Va’ Pensiero ins deutsche WM-Kontingent nachgerückt. Va’ Pensiero hatte sich mit seiner Reiterin Hannah Laser für den Start qualifiziert, war jedoch kurz darauf wegen einer leichten Verletzung zurückgezogen worden. Mittlerweile hat der Hannoveraner auch den Klosterhof Medingen verlassen. wo er seit 2020 stationiert war.

Zu den Ergebnissen geht es hier.

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