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Handball-Bundesliga

Zebras sind der SG auf den Fersen

Foto: Obenauf mit Bodenhaftung: THW-Kapitän Domagoj Duvnjak (links) und Patrick Wiencek.

Obenauf mit Bodenhaftung: THW-Kapitän Domagoj Duvnjak (links) und Patrick Wiencek.

Kiel. Fast hätte der Nordrivale am Sonntag gegen Wetzlar Federn gelassen. Doch die Schlusssirene machte allen Kieler Hoffnungen einen Strich durch die Rechnung. Das Glück bleibt der SG hold. Gegen den THW (26:25), Hannover (29:28), Erlangen (27:26), Leipzig (21:20), Magdeburg (26:25) und eben Wetzlar (30:29) hat sich der deutsche Meister jeweils nur mit einem Tor Vorsprung ins Ziel gerettet. „Wir gucken gespannt auf das, was Flensburg an der Spitze macht. Irgendwann werden sie stolpern, und dann müssen wir da sein, dranbleiben, unseren Job machen“, sagt THW-Kreisläufer Hendrik Pekeler. Die Bodenhaftung zu verlieren – das ist bei dem Nationalspieler verboten: „Wenn wir jetzt zu Hause gegen Stuttgart verlieren, wäre die ganze Serie schließlich umsonst.“

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Erst Stuttgart, dann 15 Tage Pause

Am Donnerstag (19 Uhr) empfangen die Zebras den TVB Stuttgart. Danach folgt eine 15-tägige Pflichtspielpause bis zum Auswärtsspiel bei der SG BBM Bietigheim am 22. Dezember, in der nur die deutschen Nationalspieler einen Lehrgang und ein Länderspiel am 12. Dezember in Rostock absolvieren. 15 Tage Pause, mitten in einer seit 16 Partien (Bundesliga, DHB-Pokal, EHF-Cup) anhaltenden Siegesserie. Das sei, so Pekeler, "unglücklich". "Das Spiel gegen Magdeburg hätte ich liebend gern im Dezember gehabt. Nach den Tagen mit der Nationalmannschaft können wir dann ein bisschen durchschnaufen. Natürlich denken wir weiter von Spiel zu Spiel, sind gut damit gefahren." Weil sowohl das für den 17. Spieltag angesetzte Match beim SC Magdeburg auf den 13. September als auch das Pokal-Viertelfinale gegen Melsungen vom 18./19. Dezember auf den 27. November vorgezogen worden war, haben die Spieler des Rekordmeisters einen weitgehend entspannten Dezember. "Jetzt in der Pause sind die deutschen Nationalspieler ein paar Tage weg, die anderen können regenerieren. Das ist das Positive an einer Saison ohne Champions League: Wir haben nicht ständig Spiele mit so vielen angeschlagenen Akteuren wie in den Vorjahren", sagt THW-Trainer Alfred Gislason.

Zarabec: "Ich glaube, dass Flensburg wohl bis Februar kein Spiel verlieren wird."

Für Regisseur Miha Zarabec wird sich im aktuellen Kalenderjahr nicht mehr viel tun. Die Zebras spielen noch gegen Stuttgart, in Bietigheim und am 27. Dezember gegen die Rhein-Neckar Löwen. Flensburg muss nach Melsungen reisen (Donnerstag, 19 Uhr), empfängt den Bergischen HC (16. Dezember) und Minden (20. Dezember) und tritt am zweiten Weihnachtsfeiertag bei den Eulen Ludwigshafen an. „Für den Kopf ist der Blick auf die Tabelle doch gut. Wir sind oben mit dabei. Ich glaube aber, dass Flensburg wohl bis Februar kein Spiel verlieren wird“, sagt Zarabec. „Wir wollen das Jahr ohne Niederlage beenden. Dann können wir im Februar sehen, was passiert. Ganz wichtig: ruhig bleiben!“

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