Newsletter "Holstein Kiel - die Woche"

Zurück in die Zukunft

Autogramme für die Fans zum Abschluss einer intensiven Vorbereitung: Am Dienstag trainierte die KSV ein letztes mal vor dem Saisonstart öffentlich -und bekam im Austausch für die Unterschriften die besten Wünsche mit auf den Weg nach Fürth.

Autogramme für die Fans zum Abschluss einer intensiven Vorbereitung: Am Dienstag trainierte die KSV ein letztes mal vor dem Saisonstart öffentlich -und bekam im Austausch für die Unterschriften die besten Wünsche mit auf den Weg nach Fürth.

Moin, liebe Leserinnen und Leser,

es gibt für (fast) alles eine Vorgeschichte. Und nichts und niemand lebt so sehr von Vorgeschichten wie der Fußball. Wenn für Holstein Kiel am Sonnabend um 13 Uhr die Zweitliga-Spielzeit 2022/23 beginnt (Liveticker ab 11.30 Uhr auf KN-online), dann werden Erinnerungen wach. Schmerhafte Erinnerungen. Der Gegner: die SpVgg Greuther Fürth. 23. Mai 2021, 34. Spieltag. Holstein führt zur Pause gegen Darmstadt, ist damit aufgestiegen, zumindest in der Blitztabelle. Fürth liegt zurück gegen Düsseldorf, muss in die Relegation. Das Ende ist bekannt, Darmstadt und Fürth drehen ihre Partien, das Kleeblatt geht hoch, die KSV scheitert in den Entscheidungsspielen an Köln.

Jetzt also das Wiedersehen. Fürth, direkt wieder abgestiegen, empfängt die Störche, für die es für 90 Minuten zurück in die Vergangenheit geht - um sich von dort in die Zukunft zu katapultieren. Elf Marty McFlys müsst ihr sein. Der Kieler DeLorean, mit Datum „28. Mai 2023″ und Ort „oberes Tabellendrittel“ im Bordcomputer, ist jedenfalls top in Schuss: In der Vorbereitung hat sich die Mannschaft in starker Frühform gezeigt. Flexibel, breit aufgestellt, Widrigkeiten wie dem erneuten Corona-Ausbruch trotzend - „Doc Brown“ Marcel Rapp hat gemeinsam mit Sportchef Uwe Stöver eine beeindruckende Maschine gebaut. Eine Einschätzung, die sich auch in unserer neuen Folge des Podcasts „Holstein eins zu eins“ wiederfindet.

Natürlich wird es deshalb auch Härtefälle geben, vor allem bei einem 30 Spieler umfassenden Kader. Mein Kollege Andreas Geidel hat, um etwas Licht ins Startelf-Dunkel zu bringen, die Störche einem Teamcheck unterzogen und eine Prognose gewagt. Hier lesen Sie, wer nach derzeitigem Stand gute Chancen hat, am Sonnabend im Fürther Ronhof in der Anfangsformation zu stehen. Kleiner Spoiler: Im Tor sieht es für den Platzhirsch trotz verschärfter Konkurrenz gut aus. Und ganz vorne hat Benedikt Pichler wegen „Otschis“ Rücken für den Moment die Nase vorn.

Auf der linken Seite läuft es im 3-5-2 indes auf das Startelf-Duell zwischen dem wieder vollständig fitten Dänen Mikkel Kirkeskov und ala sinistra Fabian Reese hinaus. Ala sinistra? Polyglotte Leser merken zu Recht an: Das ist Italienisch. Steht für Linksaußen. Und steht für Gefahr. Reese, l‘ala sinistra, wird aus Italien umworben. Vier Klubs sind dran am 24-Jährigen, Serie-A-Aufsteiger US Cremonese hat bereits eine erste Offerte unterbreitet.

Stövers Reaktion darauf? Vai al diavolo! Anfrage abgeschmettert. Aber ist das schon das endgültige basta? Bis zum 1. September hat der calciomercato (die Italiener lassen selbst den Transfermarkt nach Poesie klingen) noch auf. Nicht auszuschließen, dass Reese bis dahin doch schon auf dem Brenner ist, im Ohr das (un)selige DFB-Liedgut der WM ‘90: „Süden voraus / hinter Tunnels und Staus / schon Milano in Sicht. / Kein Blick zurück / auf dem Weg in das Glück, / das Italien verspricht.“

Ich sage an dieser Stelle nun erst einmal: Kein Blick zurück auf dem Weg in das Glück, das das Wochenende verspricht. Kommen Sie sportlich rein!

Ihr Marco Nehmer,

Holstein-Reporter

 

Zitat der Woche

Ich sehe mich da auch ein wenig in einer Vorreiterrolle, um Türen für weitere Frauen zu öffnen. Dadurch könnten auch bei anderen Klubs Denkprozesse in diese Richtung angestoßen werden.

KSV-Aufsichtsrätin Navina Omilade

hofft auf einen nachhaltigen Effekt durch ihre Wahl ins Kieler Kontrollgremium

 

Bild der Woche

Fiete Arp (m.) verschaffte sich, wie hier im Zweikampf, Platz in der Vorbereitung und könnte zu den Gewinnern zählen, wenn am Sonnabend gegen Greuther Fürth die Saison beginnt.

Wir sind die Jungs von der Störche-Gang, wir haben alle abgehängt: Fiete Arp (Mitte) und Co. konnten vier der fünf Testspiele gewinnen, haben keines verloren. Die Zuversicht sprießt.

 

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