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Thema Atomkatastrophe Fukushima

Atomkatastrophe Fukushima

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Alle Artikel zu Atomkatastrophe Fukushima

Mit 2,4 Milliarden Euro entschädigt der Bund die vier Kraftwerksbetreiber für den beschleunigten Atomausstieg nach Fukushima. Rechtlich steht das Geld den Unternehmen zu – moralisch nicht, kommentiert Andreas Niesmann. Die Bundeskanzlerin muss sich den Vorwurf gefallen lassen, in der Sache gleich zwei falsche Entscheidungen getroffen zu haben.

05.03.2021

Zehn Jahre nach dem beschleunigten Atomausstieg infolge der Fukushima-Katastrophe haben Bundesregierung und Energiekonzerne ihre Rechtsstreitigkeiten beigelegt. Die Kraftwerksbetreiber Vattenfall, Eon, EnBW und RWE werden mit rund 2,4 Milliarden Euro entschädigt. Im Gegenzug lassen die Energiekonzerne alle noch laufenden Klagen fallen.

05.03.2021

Zehn Jahre nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima mahnen die Grünen weitere Konsequenzen an. Es dürfe nicht beim deutschen Atomausstieg bleiben, sagen sie. In einem Antrag fordert die Bundestagsfraktion die Bundesregierung auf, auch in der EU auf die Bremse zu treten.

04.03.2021

Frauen reden zu viel, meint Yoshiro Mori. Dieser Satz des 83-Jährigen, der bis vor Kurzem die Olympischen Spiele von Tokio organisiert hat, sorgt in Japan für Aufregung – und eine Debatte über Sexismus. Sexistische Äußerungen, gerade von alten Männern, gibt es in dem Land erschreckend oft.

20.02.2021

Wieder bebt in Japan die Erde. Nach der Katastrophe in Fukushima vor fast genau zehn Jahren gilt einem Atomkraftwerk in der betroffenen Region besondere Aufmerksamkeit. Gefahr durch einen Tsunami gab es diesmal jedoch nicht.

13.02.2021

Um weniger von Kohle und Stromimporten abhängig zu sein, setzt Polen auf neue Atomkraftwerke. Obwohl der geplante Bauort nur 450 Kilometer von Berlin entfernt ist, werden die deutschen Anrainer nicht informiert. Ein Gutachten zeigt nun: Bei einem Super-GAU müssten bis zu 1,8 Millionen Deutsche ihre Wohnorte verlassen. Die Grünen wollen nun die Mitsprache erzwingen.

26.01.2021

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Der finanzielle Ausgleich für die Kraftwerksbetreiber muss noch einmal komplett neu geregelt werden. Die Abläufe des Atomausstiegs sind an Peinlichkeit kaum zu übertreffen, kommentiert Frank-Thomas Wenzel. Doch der größte Fehler lag in der „Laufzeitverlängerung“. Das sollte eine Lehre sein.

12.11.2020

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist der Atomausstieg in Deutschland beschleunigt worden. Die Gesetzesänderung von 2018 ist laut Bundesverfassungsgericht aber unzureichend und außerdem wegen formaler Mängel nie in Kraft getreten. Deshalb muss der finanzielle Ausgleich für bestimmte Kraftwerksbetreiber nun komplett neu geregelt werden.

12.11.2020

Für Atomkraftwerke, deren Laufzeit verlängert werden soll, ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgesehen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Aus einer Antwort der Bundesregierung geht nun hervor, dass so eine Prüfung nur selten stattfindet.

06.11.2020

Die Anlage an der Elbe steht symbolisch für den Widerstand gegen Atomkraftwerke im Norden. Ende der Woche soll das AKW Brokdorf wieder Strom produzieren. Ende 2021 ist damit aber Schluss – dann geht der letzte Atommeiler Schleswig-Holsteins vom Netz.

20.10.2020

Eigentlich gilt die Lage in der Atomruine Fukushima als stabil. Doch die riesigen Mengen an verstrahltem Wasser bereiten zunehmend Probleme. Spätestens im Sommer 2022 geht der Platz in den Tanks aus – dann soll das Wasser ins Meer abgeleitet werden. Anwohner und Fischer protestieren.

16.10.2020

In wenigen Tagen ist klar, welche Regionen auf der Suche nach einem Endlager für deutschen Atommüll definitiv nicht infrage kommen. Politik und Wissenschaft bemühen sich um große Transparenz. Doch das langwierige Verfahren vertieft alte Gräben – und reißt neue auf.

25.09.2020
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