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Lichttest 2022

Mehr Licht, mehr Sicht, mehr Sicherheit

Mehr Licht, mehr Sicht, mehr Sicherheit Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen

Gute Fahrt auch bei Nacht - ein kostenloser Lichttest im Oktober lohnt sich. FOTO: PIXABAY

Kfz-Betriebe bieten im Herbst wieder einen kostenlosen Licht-Test an

Die gute Nachricht: 2021 sank die Mängelquote beim Licht-Test von Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe und Deutscher Verkehrswacht im Vergleich zum Vorjahr leicht um ein Prozent. Die schlechte Nachricht: Noch immer düst mehr als jedes vierte Fahrzeug mit mangelhaftem Licht durchs Land. Eine fehlerhafte Beleuchtung rangierte 2021 an dritter Stelle der technischen Mängel, die Ursache für Unfälle mit Personenschaden war.

Von Entwarnung kann also keine Rede sein. Vor allem mit Blick auf die kommende dunkle Jahreszeit. Die meisten Crashs ereignen sich schließlich in den Monaten September bis Dezember, ein Drittel der tödlichen Unfälle in der Dämmerung und bei Dunkelheit - und das bei weniger Verkehr als am Tag.

Gute Argumente also für Autofahrer, auch in diesem Jahr beim Licht-Test unter dem Motto „Gut sehen! Sicher fahren!“ Licht ins Dunkel ihrer Fahrzeuge zu bringen. Die Profis der teilnehmenden Kfz-Betriebe checken traditionell nun schon zum 66. Mal im Oktober die Funktion sowie die richtige Einstellung von Scheinwerfern und Leuchten. Sie beseitigen kostenlos kleine Mängel. Ersatzteile und umfangreiche Einstell- und Instandsetzungsarbeiten müssen bezahlt werden.

Gibt die Werkstatt ihr Okay, können sich Autofahrer über eine Plakette und damit ein schnelleres Go bei der nächsten Polizeikontrolle freuen.

"Das Thema Verkehrssicherheit steht beim Kfz-Gewerbe ganz oben, deshalb ist der jährliche Licht-Test in den Werkstätten seit über 60 Jahren kostenlos. Unsere Kfz-Meisterbetriebe leisten bei zirka fünf Millionen Überprüfungen jährlich mit einem Zeitaufwand von jeweils rund 20 Minuten eine geldwerte Leistung für die Verkehrssicherheit, die sich im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich bewegt", betont ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. Als Schirmherr der Aktion agiert Bundesverkehrsminister Volker Wissing.