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Rund ums Auto

Der Stichtag ist in Sicht

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Geht es nicht billiger oder besser? Nach einem Schadenfall fragen sich viele, ob die gewählte Versicherung wirklich zu ihnen passt. FOTO: DJD/NÜRNBERGER VERSICHERUNG/ GETTY IMAGES/SOUTH_AGENCY

Ratgeber: Wann man seine Kfz-Police kündigen kann und was dabei zu beachten ist

Jeder Autofahrer in Deutschland hat eine Kfz-Versicherung. Spätestens nach einer Beitragserhöhung oder einem Schadenfall fragen sich viele Versicherungsnehmer, ob die gewählte Versicherung wirklich die passende ist. Wer seine Versicherung wechseln möchte, kann in diesen Fällen seine alte Kfz-Versicherung kündigen:

1. Ablauf der Vertragszeit: In der Regel laufen Kfz-Verträge vom 1. Januar bis 31. Dezember. Da die Kündigungsfrist einen Monat beträgt, kann man jedes Jahr bis spätestens 30. November die Versicherung kündigen. Achtung: Das Kündigungsschreiben muss spätestens an diesem Tag bei der Versicherung eingegangen sein.

2. Fahrzeugwechsel: Wer sich während der Laufzeit der Kfz-Versicherung für die Anschaffung eines anderen Fahrzeugs - egal ob neu oder gebraucht - entscheidet, kann ebenfalls seine Police kündigen.

3. Beitragserhöhung: Wenn der Versicherer den Tarif anhebt, kann man von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und die Autoversicherung wechseln. Allerdings nur, wenn die Erhöhung nicht aufgrund einer Höherstufung in der Schadenfreiheitsklasse erfolgt ist.

4. Schadenfall: Auch im Schadenfall steht Versicherungsnehmern ein Wechsel außerordentlicher zu. Wer etwa mit der Schadenabwicklung seines Versicherers unzufrieden ist oder eine Werkstattbindung nicht akzeptieren will, kann sich auf sein Sonderkündigungsrecht berufen. djd