Windenergie

100-Millionen-Euro-Kredit für Senvion

Foto: Techniker auf einer Offshore-Anlage von Senvion in der Nordsee: Der Fortbestand des Unternehmens ist durch das Darlehen vorerst gesichert.

Techniker auf einer Offshore-Anlage von Senvion in der Nordsee: Der Fortbestand des Unternehmens ist durch das Darlehen vorerst gesichert.

Kiel. Gute Nachricht für die Windanlagenbranche und die Beschäftigten in Schleswig-Holstein und Hamburg: Die insolvente Senvion AG konnte ein Darlehen in Höhe von 100 Millionen Euro bekommen.

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„Wir möchten sowohl unseren Kreditgebern als auch unseren wesentlichen Anleihegläubigern für ihre Unterstützung im Rahmen der Gewährung des Massekredits danken, der es uns ermöglicht, unseren Geschäftsbetrieb fortzusetzen“, teilte Senvion-CEO Yves Rannou mit.

Senvion-Kredit läuft über 12 Monate

Das Darlehen ist nach Informationen von KN-online durch eine Einigung der US-Hedgefonds Anchorage und Davidson Kempner mit den beteiligten Banken gestern Abend zustande gekommen. Gleichwohl soll das Insolvenzverfahren vorerst weiter laufen.

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Der vorrangig besicherte Massekredit mit einer Laufzeit von zwölf Monaten werde genutzt, so Senvion weiter, um den zu Beginn des Jahres begonnenen umfassenden Transformationsprozess fortzusetzen. Das Management versucht mit der Neuausrichtung des Geschäfts und der Konzentration auf attraktive Märkte Senvion profitabler zu machen. Dazu gehört auch die Straffung des Produktportfolios und Effizienzsteigerung im Servicegeschäft.

4000 Mitarbeiter hat Senvion weltweit

Rannou betonte, dass Senvion im ersten Quartal die Zahl der Installationen von Windanlagen habe steigern können. Der Windrad-Hersteller beschäftigt weltweit rund 4000 Mitarbeiter, davon mehr als die Hälfte in Deutschland. In Schleswig-Holstein sind an den Standorten Osterrönfeld und Büdelsdorf rund 1000 Mitarbeiter tätig.

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