Deutsche Marine

Aufklärer "Oste" wieder in Fahrt

Foto: Flottendienstboot "Oste" mit Schlepperhilfe auf dem Weg zur Probefahrt auf der Ostsee.

Flottendienstboot "Oste" mit Schlepperhilfe auf dem Weg zur Probefahrt auf der Ostsee.

Kiel. In diesem Sommer musste die deutsche Marine bei der Überwachung der russischen Marine oft kürzer treten. Der Grund: Zwei der drei Aufklärungsschiffe der deutschen Marine waren seit Monaten in der Werft. Das Aufklärungsschiff "Oker" musste deshalb allein die Überwachung der russischen Aktivitäten übernehmen.

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Doch jetzt ist Hilfe in Sicht. Am Mittwoch um 7 Uhr hat nach 14 Monaten die  "Oste" die Rendsburger  Nobiskrug Werft verlassen. In dem Trockendock an der Obereider war die "Oste" saniert worden. Dabei wurden auch giftige Dämmstoffe an Bord ausgetauscht und die Antriebsmotoren überholt. Zum besseren Schutz der Besatzung erhielt die "Oste" Panzerungen gegen Beschuss an Deck und an der Kommandobrücke.

Erste Fahrt mit Schlepperhilfe

Von den Kieler Schleppern „Falckenstein“ und „Kitzeberg“ wurde die "Oste" zunächst durch den Kanal nach Kiel geschleppt, wo das Schiff mittags mit den Probefahrten begann. Aus eigener Kraft durfte das Schiff nicht durch den Kanal nach Kiel fahren, da nach über einem Jahr Liegezeit im Dock der Magnetkompass vor der Erprobung auf der Kieler Förde getestet und überprüft werden musste.

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Nach der Probefahrt wird die „Oste" voraussichtlich am Sonntag wieder in den Dienst der Marine zurückkehren. Die drei in Eckernförde beheimateten Einheiten „Alster“, „Oker“ und "Oste" sind derzeit die einzigen Aufklärungsschiffe der Marine. Mit ihnen werden Daten für die Erstellung von Lagebildern gesammelt. Die drei Aufklärer können alle Formen von Funksignalen und Frequenzen orten, einpeilen und auch abhören.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist zur Zeit der Einsatz vor den russischen Militärbasen und den Übungsgebieten auf der Ostsee. Für diese Aufgabe war zuletzt die „Oker“ als einzig verbliebenes Aufklärungsschiff im Dauereinsatz.

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