Schiffbau

FSG liefert Fähre später

Foto: Die „W.B. Yeats“ wird von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft für Irish Ferries gebaut.

Die „W.B. Yeats“ wird von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft für Irish Ferries gebaut.

Flensburg. Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft hat größere Probleme als erwartet mit dem Neubau "W. B. Yeats". Die für Juni geplante Ablieferung des Neubaus muss deshalb verschoben werden. Die für Juli geplanten Abfahrten des neuen Schiffes musste die Reederei jetzt fast komplett absagen. Wie die Fährreederei in Dublin mitteilte, sei man gezwungen, die Abfahrten zwischen dem 12. und 29. Juli mit der "W.B.Yeats" zu streichen.

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Betroffen seien davon etwa 2300 Kunden, die bereits am Freitag per Mail
informiert wurden, teilte die Reederei in Dublin mit. Jedem Kunden sei eine vollständige Rückerstattung des Fahrpreises oder eine Umbuchung auf die andere Fähre angeboten worden. Die meisten Kunden entscheiden sich laut der Reederei für eine andere Fähre von Irish Ferries.

Auf der Route von Dublin nach Cherbourg betriebt die Reederei die Fähre „Oscar Wilde“, bei der es sich um die ehemalige Kiel-Oslo-Fähre „Kronprins Harald“ handelt. Sie wird jetzt einen Großteil der Buchungen der „W.B.Yeats“ übernehmen.

Die Probleme liegen in der Ausrüstung

Die Probleme beim Bau der „W.B.Yeats“ liegen in der Ausrüstung. Die Fähre war im Januar als größter Neubau in der Geschichte der Werft vom Stapel gelaufen und sollte den Weg in das Segment der Kreuzfahrtfähren einläuten.

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Der 194 Meter lange Neubau soll bis zu 165 Lastwagen und 300 Pkw sowie 1885 Passagiere befördern können. An Bord gibt es 435 Kabinen. Einige Suiten sollen sogar einen eigenen Balkon bekommen. Unter der Baunummer 771 war der Bau im April 2017 begonnen worden. Während der Rumpf in Flensburg in der Werfthalle gebaut wurde, kamen die Aufbauten in drei Sektionen aus Polen. Das Auftragsvolumen liegt laut Reederei bei rund 150 Millionen Euro.

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