Umfragen des Ifo-Instituts

Kurzarbeit steigt wegen Energiesorgen

Ein Zeichen der Krise: Kurzarbeit.

Ein Zeichen der Krise: Kurzarbeit.

Mit steigenden Energiepreisen hat sich die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland in diesem Herbst wieder mehr als verdoppelt. Das trifft vor allem die Industrie, wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag berichtete. Demnach stieg die Gesamtzahl der Beschäftigten in Kurzarbeit von August bis November von 76.000 auf 187.000. Zum großen Teil waren es Industrieunternehmen, die Kurzarbeit beantragten: Dort stieg die Zahl der Kurzarbeiter laut Ifo von 59.000 auf 151.000.

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Energieintensive Industrien setzten auf Kurzarbeit

„Insbesondere die energieintensiven Industrien und die Automobilindustrie greifen wieder vermehrt zur Kurzarbeit“, sagte Ifo-Forscher Sebastian Link.

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Verglichen mit der stark von der Pandemie beeinträchtigten Lage vor einem Jahr ist die Gesamtzahl der Kurzarbeiter sehr viel niedriger als im November 2021. Damals hatten die Unternehmen Kurzarbeit für 750.000 Beschäftigte angemeldet. Grundlage der Schätzung sind Umfragen des Ifo-Instituts in der deutschen Wirtschaft und Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

RND/dpa

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