Grünpreneurs

Neuer Preis für grüne Gründer

Foto: Die Preisträger trafen sich diese Woche zum Austausch über ihre grünen Ideen in der „Alten Mu“ in Kiel.

Die Preisträger trafen sich diese Woche zum Austausch über ihre grünen Ideen in der „Alten Mu“ in Kiel.

Kiel. Erstmals wurden dieses Jahr im Rahmen des Yooweedoo-Ideenwettbewerbs vier Teams für ihre ökologisch und sozial nachhaltigen Projekte von der Gesellschaft für Energie- und Klimaschutz (EKSH) mit dem neuen Preis geehrt.

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Zu den vier Preisträgern zählt das Projekt „Feiehrlich“ von Jana Maleen Rheinfeld (27) und Lea Jahneke (25). Die beiden CAU-Studentinnen wollen Firmen- und Kulturveranstalter beraten, damit deren ökologischer Fußabdruck kleiner wird. Sie achten bei der Planung zum Beispiel auf Müllvermeidung oder schauen sich Mobilitätskonzepte der Veranstaltung an.

Neue Produkte aus Plastikmüll

Das dreiköpfige Team von „Polymeer“ schraubt dagegen gerade an einer Maschine, in der aus Altplastik neue Produkte hergestellt werden können. „Wir möchten Kunststoff aus dem Meer verwenden und ihn recyclen“, sagt Magdalena Gerbering (22). Vorbild sind Pläne des niederländischen Projekts „Precious Plastik“. Im eigenen Ofen sollen später Tabletts, Vasen oder Schüsseln entstehen. „Wir sammeln noch Ideen, welche Produkte wir herstellen möchten“, sagt Sofie Peters (21).

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Per App die Straßenlaternen anschalten

Die fünfköpfige Truppe von „Knoop“ ist da schon weiter: Sie hat ihre Laternensteuerungs-App bereits einige Monate in Löwenstedt (Nordfriesland) getestet. „In vielen Gemeinden geht die Straßenbeleuchtung um 24 Uhr aus und es ist dunkel. In anderen brennt sie die ganze Nacht durch. Das kostet viel Strom und Geld“, sagt Simon Hansen (27). Mit der Knoop-App können Bürger die Laternen für eine vordefinierte Zeit gezielt anschalten, wenn sie spät unterwegs sind. Nach der Testphase wollen die Gründer ihre App nun in weitere Gemeinden bringen.

Ein Gartentreffpunkt auf Basis der Permakultur

„Permawandel“ heißt das vierte prämierte Projekt: Das sechsköpfige Team will in einem Garten auf Basis der Permakultur eine Begegnungsstätte für Studenten und Flüchtlinge schaffen. Gemeinsam mit Helfern sind sie bereits dabei, Gewächshäuser zu bauen und Hochbeete anzulegen.

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