Proteste gegen die IAA: Polizei setzt Pfefferspray und Schlagstock ein

Demonstranten stoßen kurz nach Beginn ihres Demonstrationszuges gegen die Automesse IAA Mobility an der Theresienwiese mit Einsatzkräften der Polizei zusammen.

Demonstranten stoßen kurz nach Beginn ihres Demonstrationszuges gegen die Automesse IAA Mobility an der Theresienwiese mit Einsatzkräften der Polizei zusammen.

München. Die Proteste gegen die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in München gehen weiter. Am Freitagmorgen kam es am Rande der Theresienwiese zu Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz, wie die Münchner „Abendzeitung“ berichtet. Die Polizei ist mit Hunderten Beamten im Einsatz.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Ein RND-Reporter dokumentiert die Proteste:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Zu den Einsätzen mit Pfefferspray und Schlagstock kam es offenbar, als die Aktivistinnen und Aktivisten vom Bündnis „Sand im Getriebe“ von der genehmigten Demonstrationsroute abwichen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Eine Sprecherin des Bündnisses sagte der „Abendzeitung“: „Es muss doch möglich sein, auf spontanen Routen friedlich zu demonstrieren. Die IAA darf in der Stadt alles blockieren. Aber friedliche Demonstranten, die das Klima schützen wollen, offenbar nicht.“

Polizei spricht vom Versuch, eine Blockade zu durchbrechen

Ein Polizeisprecher sagte, etwa 100 Demonstranten hätten am Freitagvormittag versucht, eine Polizeiabsperrung an der Theresienwiese zu durchbrechen. Um das zu verhindern, hätten die Beamten auch Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt.

Bei Twitter wurden Videos geteilt:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Aktivisten haben im Zuge der Demonstrationen zudem ein Haus in München besetzt. Man wolle dort einen „Open Space for Future“ als Kontrapunkt setzen zu den von der IAA genutzten Ausstellungsflächen (Open Spaces) im Stadtgebiet, hieß es vom Aktionsbündnis „No Future for IAA“. Die Polizei bestätigte die Besetzung. Aus Fenstern des Gebäudes wurden am Freitag Fahnen des Aktionsbündnisses geschwenkt.

Zentrum der Aktion ist ein Haus in der Karlstraße. Die Aktivisten wollen es längerfristig besetzen. Sie fordern, es für „selbstorganisierte klimapolitische Gruppen und andere Initiativen als Ort der Vernetzung und Organisierung“ zur Verfügung zu stellen. Ihnen zufolge steht das Gebäude leer. Bei der Aktion gab es Auseinandersetzungen der Aktivisten mit der Polizei.

Die Polizei sicherte das Gebäude ab. Warum ausgerechnet dieses Haus ausgewählt worden sei, sei unklar, sagte ein Polizeisprecher. Ihm sei kein Bezug zur IAA bekannt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Aktivisten hatten bereits am Dienstag an mehreren Autobahnen im Raum München Banner angebracht und sich an einigen Brücken abgeseilt. Fernstraßen mussten deswegen vorübergehend gesperrt werden. Einige Aktivisten müssen sogar bis zum Ende der Messe in Präventionshaft.

Weitere Blockaden und Störaktionen bei der IAA sind angekündigt. Ein Polizeisprecher sagte, dass man gegen Straftaten konsequent vorgehen werde. Polizeiabsperrungen hätten nicht bloß „Empfehlungscharakter“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

RND/may/dpa

Mehr aus Wirtschaft

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen