Kommentar

Recycling statt Müll: überzeugende Vorschläge zur Kreislaufwirtschaft der Zukunft

Produkte sollen nach dem Willen der EU-Kommission langlebiger werden.

Produkte sollen nach dem Willen der EU-Kommission langlebiger werden.

Brüssel. Die EU-Kommission prescht mit ehrgeizigen Ideen vor. Binnen weniger Jahre sollen im Prinzip alle Produkte langlebiger sein, reparierbar und vor allem wiederverwertbar. Das ist schon eine bemerkenswerte Ansage. Die Brüsseler Behörde trifft damit den Zeitgeist. Verbraucherinnen und Verbraucher ärgern sich seit Jahren darüber, dass viele Elektroprodukte nicht repariert werden können, sondern ausgetauscht werden müssen. Das nervt immens und kostet viel Geld.

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Auch gut für den Geldbeutel

Die Vorschläge zur sogenannten Kreislaufwirtschaft sind überzeugend. Recycling statt Müll, Reparatur und Austausch statt Neukauf – das ist nicht nur gut für Umwelt und Klima, sondern auch für unsere Portemonnaies. Wer sein Smartphone nicht ersetzen muss, weil es noch repariert werden kann, wird Geld sparen. So einfach ist das. Angesichts des dramatischen Klimawandels müssen wir uns gemeinsam in die Pflicht nehmen. Sonst wird es nichts mit der Klimaneutralität bis zum Jahr 2050.

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Dabei muss auch die Wirtschaft mitmachen und die Chancen nutzen, die aus dem veränderten Bewusstsein der Konsumentinnen und Konsumenten folgen. Die Zukunft gehört jenen Unternehmen, die im wahrsten Sinne des Wortes aus Textilmüll neue Kleider machen oder aus Handyschrott neue Telefone.

Und nicht zu vergessen: Auch die Abhängigkeit von Russland lässt sich senken, wenn durch haltbare Produkte weniger Energie verbraucht wird. Weniger Geld für Putin, das heißt mehr Geld für uns. Daran kann nichts falsch sein. Gerade in Zeiten des brutalen Angriffskriegs Putins gegen die Menschen in der Ukraine.

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