Tarife

Mehr als 6300 Metaller im Norden im Warnstreik

Eine IG-Metall-Fahne weht im Wind.

Eine IG-Metall-Fahne weht im Wind.

Hamburg (dpa/lno). Einen Tag nach der erfolglosen vierten Tarifrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie haben sich im Norden am Freitag mehr als 6300 Beschäftigte an neuerlichen Warnstreiks der IG Metall beteiligt. Schwerpunkt war nach Angaben der Gewerkschaft abermals Airbus am Hamburger Standort in Finkenwerder mit 4000 Teilnehmern. Größere Aktionen mit insgesamt 2200 Beschäftigten gab es demnach außerdem in Hamburg und Norderstedt bei den Gabelstaplerherstellern Still und Jungheinrich. Für die kommenden Woche hat die IG Metall eine Ausweitung der Warnstreiks angekündigt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Gewerkschaft verlangt für die bundesweit rund 3,9 Millionen Beschäftigten acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber hatten in den bislang regional geführten Verhandlungen jeweils Einmalzahlungen von 3000 Euro und zudem bei einer Laufzeit von 30 Monaten eine nicht bezifferte Erhöhung der Lohntabellen angeboten. Die Einmalzahlung soll steuer- und abgabenfrei direkt bei den Beschäftigten ankommen.

Bereits am Montag will der Vorstand der Gewerkschaft in Frankfurt zentral über das weitere Vorgehen entscheiden. Eine möglicherweise entscheidende fünfte Verhandlungsrunde ist für den kommenden Donnerstag in Baden-Württemberg geplant. Dort haben die Tarifparteien den Willen geäußert, einen Grundstein zur Einigung zu legen.

© dpa-infocom, dpa:221111-99-481547/2

Mehr aus Wirtschaft regional

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen