Schottischer Whisky-Absatz in USA wegen Airbus-Zöllen eingebrochen

Wegen US-Sanktionen ist der Export von schottischem Whisky in die Vereinigten Staaten nach Verbandsangaben um mehr als ein Drittel eingebrochen.

Wegen US-Sanktionen ist der Export von schottischem Whisky in die Vereinigten Staaten nach Verbandsangaben um mehr als ein Drittel eingebrochen.

Edinburgh. Wegen US-Sanktionen ist der Export von schottischem Whisky in die Vereinigten Staaten nach Verbandsangaben um mehr als ein Drittel eingebrochen. Die Branche habe bislang etwa 500 Millionen Pfund (566 Millionen Euro) Umsatz verloren, sagte die Chefin des Branchenverbands Scottish Whisky Association (SWA), Karen Betts, der Nachrichtenagentur PA zufolge.

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USA ein wichtiger Absatzmarkt

Die USA hatten im Oktober 2019 wegen unerlaubter Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus Strafzölle von 25 Prozent auf einige EU-Produkte erhoben, unter anderem auf schottischen Whisky. Britische Produkte sind auch betroffen, weil Großbritannien damals noch EU-Mitglied war.

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Die Hersteller zahlten den Preis für einen Streit, mit dem sie nichts zu tun hätten, betonte die SWA. Betts nannte die Situation „untragbar“. Die Branche verliere womöglich dauerhaft Umsatz und Anteile im wichtigsten Absatzmarkt. Sie forderte die britische Regierung zu raschen Verhandlungen mit den USA auf und verlangte Unterstützung für die Produzenten.

RND/dpa

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