Neujahrsvorsätze: Deutsche wollen weniger Stress und mehr Zeit mit der Familie

Laut einer Umfrage der DAK wünschen sich 64 Prozent der Deutschen mehr Zeit mit der Familie.

Laut einer Umfrage der DAK wünschen sich 64 Prozent der Deutschen mehr Zeit mit der Familie.

Hamburg. Etwa die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) hat laut DAK-Umfrage die guten Vorsätze für 2020 wegen der Corona-Pandemie nicht richtig umsetzen können. 19 Prozent gaben dagegen an, dass es ihnen dank Lockdown und Kontaktbeschränkungen leichter gefallen sei, wie die DAK am Dienstag in Hamburg mitteilte. Für 2021 wünschen sich die Befragten vor allem, Stress abzubauen (65 Prozent), mehr Zeit für die Familie zu haben (64 Prozent) und sich klimafreundlicher zu verhalten (63 Prozent).

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Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) will sich 2021 manche Dinge bewusst nicht vornehmen, weil sie sich in Corona-Zeiten nicht oder nur schwer umsetzen lassen. 51 Prozent wollen sich von guten Vorsätzen jedoch nicht abbringen lassen.

Die Wünsche für 2021: Zeit mit der Familie und weniger Stress

Stark zugenommen hat für 2021 der Vorsatz, mehr Sport zu treiben. Mit 60 Prozent ist dies ein Anstieg um vier Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Um zwei Prozentpunkte zurückgegangen ist hingegen der Wunsch abzunehmen (34 Prozent). Relativ weit unten auf der Liste stehen die typischen Vorsätze, weniger Alkohol zu trinken (15 Prozent) und das Rauchen aufzugeben (11 Prozent). 18 Prozent der Männer wollen weniger Alkohol trinken, aber nur 12 Prozent der Frauen.

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Unterschiede zeigen sich in den verschiedenen Altersgruppen: Jüngere nehmen sich besonders häufig vor, auf die Umwelt zu achten (73 Prozent), vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Klimafreundliches Verhalten ist aber auch bei älteren Menschen ab 60 Jahren besonders beliebt (59 Prozent). Menschen zwischen 30 und 44 Jahren wollen dagegen vor allem mehr Zeit mit der Familie und Freunden verbringen (74 Prozent). Stressabbau ist für die Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen besonders wichtig (70 Prozent).

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte zwischen dem 29. Oktober und 24. November im Auftrag der DAK-Gesundheit 3.510 repräsentativ ausgesuchte Deutsche befragt.

RND/epd

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