Wettervorhersagen

Wetter im Juli: Bauernregeln und Wetterprognosen

PRODUKTION - 27.04.2022, Bayern, Schlaifhausen: Blühende Kirschbäume prägen die Landschaften in der Fränkischen Schweiz. Mit mehreren hunderttausend Kirschbäumen ist die Fränkische Schweiz eines der größten Süßkirschenanbaugebiete Europas. (zu dpa "Kirschblüte in der Fränkischen Schweiz - Ernte ab Juni") Foto: Nicolas Armer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wie wird das Wetter im Laufe des Jahres, wann droht Frost, und in welchen Monaten wird es voraussichtlich warm? Um auf das Wetter vorbereitet zu sein, haben Landwirte bereits vor Jahrhunderten damit begonnen, ihre ganz eigene Wettervorhersagen zu erstellen. Sie werden als Bauernregeln oder Bauernweisheiten bezeichnet und sind auch heute noch beliebt, wenn es darum geht, frühzeitig das Wetter zu deuten.

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Wie wird das Wetter im Juli 2022 laut Bauernregeln?

Für jeden Monat des Jahres gibt es eine Vielzahl an Bauernregeln und -weisheiten. Einige beziehen sich ganz allgemein auf den Monat, andere orientieren sich an konkreten Tagen, insbesondere Feiertagen. Hier finden Sie eine Auswahl an Bauernregeln für den Juli.

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Bauernregeln für Juli

  • Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr
  • Fällt kein Tau im Julius, Regen man erwarten muss.
  • So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Roggen mahlt.
  • Im Juli muss vor Hitze braten, was im September soll geraten.
  • Wenn‘s im Juli viel regnet, man viel giftigem Mehltau begegnet.
  • Bringt der Juli heiße Glut, so gerät der September gut.
  • Ein tüchtig Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.
  • Nur in der Juliglut wird Obst und Wein dir gut.
  • Im Juli will der Bauer schwitzen, als untätig hinterm Ofen sitzen.
  • Was der Juli nicht siedet, kann der August nicht braten.
  • Nur in der Juliglut gedeihen Wein und Getreide gut.
  • Juli heiß lohnt Müh und Schweiß.
  • Soll gedeihen Obst und Wein, muss der Juli trocken sein.
  • Juli Sonnenstrahl gibt eine gute Rübenzahl.

Was sind Bauernregeln?

Bauernregeln sind alte Volkssprüche, oft in Reimform, die über das Wetter und die Folgen für die Landwirtschaft informieren. Sowohl heute als auch in der Vergangenheit war es für Landwirte wichtig, stets über das Wetter informiert zu sein und abschätzen zu können, wann es schneit, regnet oder die Sonne scheint, damit sie eine möglichst erfolgreiche Ernte haben.

Über viele Jahrhunderte hinweg beobachteten sie die Wetterphänomene genau und stellten fest, dass es im Laufe der Monate und Jahre immer wieder zu ähnlichen Zeiten besonders warm, kalt, trocken oder nass war. Sie sammelten diese Erkenntnisse, gaben sie stetig an ihre Nachfahren weiter und bauten so im Laufe der Zeit ein großes Sammelsurium an Sprüchen und Merksätzen auf. Um sich diese leichter merken zu können, gaben sie ihre Wettererfahrungen in Reimform weiter – das sind die sogenannten Bauernregeln.

Bauernregeln sagen das Wetter voraus – aber sind sie wirklich wahr?

Aus heutiger Sicht sind Bauernregeln nicht immer zuverlässig, einige von ihnen sind zudem auch ganz bewusst humorvoll zu verstehen. Trotzdem haben sich für jeden Monat des Jahres zahlreiche Bauernweisheiten etabliert, die durchaus bewährt sind.

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RND/do

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