Guten Morgen!
Für Eltern war es eine traurige Nachricht: 2024 schloss die Geburtsstation in Preetz endgültig. Die Folge: Schwangere müssen seitdem weite Wege auf sich nehmen, um ihr Kind auf die Welt zu bringen.
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Eine Alternative zum Kreißsaal ist seit jeher eine Hausgeburt. Vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Geburtsstationen in Schleswig-Holstein sinkt, wird auch die Arbeit von Hebammen wichtiger.
Sieben von ihnen haben sich als „Waterkant-Hebammen“ zusammengeschlossen. „Wir wollen den Schwangeren in erster Linie ein Höchstmaß an Selbstbestimmung bei der Geburt ermöglichen“, sagt eine von ihnen. Mehr über die Pläne der Hebammen erklärt Ihnen meine Kollegin Astrid Schmidt.
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⛅ Wetter im Kreis Plön heute: 20 Grad, leichter Regen
🚧 Verkehr: alle Sperrungen heute
Mit diesen fünf Themen sind Sie bestens informiert für Ihren Donnerstag im Kreis Plön.

Geburten im Kreis Plön: Jetzt kommen die Waterkant-Hebammen
Das ist passiert: Schon als Jule Litzenhoff und Josepha Tausendfreund ihr duales Studium zur Hebamme in Lübeck absolvierten, war ihnen klar: Wir wollen als selbstständige Hebammen arbeiten. Inzwischen haben sie die „Waterkant-Hebammen“ gegründet.
Darum ist es wichtig: Im Klinikablauf sei es nur begrenzt möglich, die individuellen Wünsche der Gebärenden mit all ihren Ängsten und Emotionen zu berücksichtigen, meint Litzenhoff. Die Hebammen legen den Fokus daher auf die Hausgeburt.
So geht es weiter: Mittlerweile gibt es sieben „Waterkant-Hebammen“, die gemeinsam arbeiten. Für die Zukunft haben sie noch viele Pläne.

Schwentinental: Jetzt doch ein Kreisel Fernsichtweg/Sonnenhöhe
Das ist passiert: Die Verhandlungen um die richtige Lösung für eine Geschwindigkeitsreduzierung an der Kreuzung Fernsichtweg/Sonnenhöhe in Schwentinental gehen in eine weitere Runde. Nachdem der Kreis der Variante „Tempo-30-Zone“ praktisch einen Riegel vorgeschoben hat, tendiert die Politik nun zum Kreisel.
Darum ist es wichtig: Um den Fernsichtweg liegt ein Wohngebiet. Immer wieder brausen Autofahrer ungebremst in das Viertel. Die Politik in Schwentinental sieht darin eine Gefahr für Leib und Leben, die sie entschärfen möchte.
So geht es weiter: Die Verwaltung der Stadt wird aufgerufen, ein Planungsbüro zu finden, das eine erste Vorabplanung für den Kreisverkehr aufstellt. Bis wann das geschieht, ist allerdings unklar.
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26 Jahre alt und Chefin von 150 Mitarbeitern: Maria Reser leitet den neuen Kaufland im Ostseepark
Diese Chefin interessiert uns: 150 Mitarbeiter hören auf sie: Maria Reser ist die Chefin des neuen Kauflands im Ostseepark in Schwentinental. Ab der Eröffnung am 25. September geht es los. Dann leitet sie die Filiale.
Darum ist sie wichtig: Reser ist 26 Jahre alt – ungewöhlich für eine Führungskraft mit so viel Verantwortung. Doch ihre Vorgesetzten seien früh von ihr überzeugt gewesen. Bereits in ihrer Ausbildung leitete sie die erste Supermarktfiliale.
Das nehmen wir mit: Die 26-Jährige, die noch in Geesthacht, aber bald in Elmschenhagen lebt, sagt: „Es gibt kein Problem, das man nicht lösen kann.“ Mit dieser Einstellung hat sie sich an die Spitze gearbeitet.

Von der Garage zu einem Hotspot Neumünsters: Wittorfer Brauerei
Dieser Neumünsteraner interessiert uns: Henning Freese ist Geschäftsführer der Wittorfer Brauerei, der „besten und einzigen Brauerei in Neumünster“, wie er sagt. Was als Hobby in der Garage anfing, wurde eine erfolgreiche Geschäftsidee.
Darum ist er wichtig: Der frühere Projektmanager machte sich vor 15 Jahren mit einem Kumpel selbstständig, um seiner Leidenschaft nachzugehen, nämlich Bier zu brauen. Heute beschäftigt er rund 18 Mitarbeitende.
Das nehmen wir mit: Aus nur vier Zutaten zaubern Freese und sein Team rund 30 Biersorten, alle mit ganz eigenen persönlichen Geschichten.

Igel kämpfen ums Überleben - Schutzstationen laufen über
Darum geht es: Igel gehören zu den beliebtesten Wildtieren, aber ihr Lebensraum schrumpft dramatisch. Schottergärten und versiegelte Flächen nehmen ihnen Nahrung und Unterschlupf. Hinzu kommt die Gefahr durch Mähroboter.
Darum ist es wichtig: Igel sind wichtig für das Ökosystem. Ohne die Hilfe von Stationen wie Sonjas Igelhilfe in Nortorf und Süderbrarup würden viele Tiere sterben.
So geht es weiter: Wer Igeln helfen will, kann im eigenen Garten anfangen: Laubhaufen statt Schotter, heimische Pflanzen für Insekten und keine Mähroboter. Die Igelstationen haben derzeit zwar einen Aufnahmestopp. Sie freuen sich aber über finanzielle Unterstützung.
Damit verabschiede ich mich für heute.
Bis bald, Robert Michalla
PS: Wenn Sie noch Zeit haben …
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… dann lege ich Ihnen meine heutigen Leseempfehlungen ans Herz:
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KN