Die Langzeitverletzten

Holstein Kiel: Andu Kelati läuft, Patrick Erras kämpft

Andu Kelati (links) absolvierte am Dienstag gemeinsam mit Reha-Trainer Timm Sörensen eine Laufeinheit während des Trainings von Holstein Kiel.

Kiel. Den beim Training anwesenden Fans von Holstein Kiel bot sich am Dienstag ein überraschendes Bild: Während sich die Störche auf das Duell mit dem SC Paderborn 07 am Sonnabend (13 Uhr, Holstein-Kiel-Liveticker) vorbereiteten, drehte der bis zuletzt verletzte Andu Kelati mit Reha-Trainer Timm Sörensen seine Runden über den Rasen in Kiel-Projensdorf.

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Für die Öffentlichkeit war es das erste Mal seit Monaten, dass sich der seit Mitte März an Problemen mit der Quadrizepssehne im Knie leidende Kelati wieder auf dem Platz zeigte.

Mit Laufschuhen: Andu Kelati zurück auf dem Platz

„Es ist ein positives Zeichen, dass Andu wieder läuft. Es wird dennoch noch dauern, bis er wieder bei uns sein wird“, dämpfte Marcel Rapp direkt jegliche Euphorie, der 22-Jährige könnte zeitnah ins Teamtraining zurückkehren. „Die Entzündung geht leider sehr langsam weg. Wir müssen ihm Zeit geben. Die Läufe werden nun langsam gesteuert. Grundsätzlich geht es aber in die richtige Richtung“, so Rapp.

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Auch Verteidiger Marco Komenda befindet sich weiter auf dem Weg der Besserung und trainierte am Dienstag wieder nahezu vollständig mit seinen Teamkollegen. „Für ihn wäre es der logische Schritt, bei der U23 zu spielen“, sagte Rapp, fügte aber hinzu: „Die spielen leider am Wochenende auf Kunstrasen. Deshalb ist das für uns keine Alternative.“ Er könnte sich dort verletzen oder die alte Verletzung wieder aufbrechen.

Erras leidet weiter an Folgen einer Gehirnerschütterung

Anders stellt sich die Lage bei Patrick Erras dar. Der großgewachsene Innenverteidiger laboriert noch immer an den Folgen der Gehirnerschütterung, die er sich Anfang Dezember im Training zugezogen hatte. Zuletzt stand der 30-Jährige im November 2024 für die Störche auf dem Rasen. „Bei Patrick gibt es keine Veränderung“, hatte Rapp wenig positive Neuigkeiten rund um den gebürtigen Amberger zu berichten.

„Er hat alle Zeit der Welt, zurückzukommen. Patrick hat für den Verein viel geleistet“, machte Rapp deutlich und fügte hinzu: „Es war schon mal etwas besser, dann wieder schlechter und nun wieder besser.“ Um zu unterstreichen, welchen Stellenwert der 30-Jährige innerhalb des Klubs genießt, setzten die KSV-Offiziellen ein deutliches Zeichen und nahmen Erras trotz Verletzung mit ins Trainingslager in die USA. „Er ist ein Teil unserer Mannschaft und wir freuen uns, wenn er zurückkommt. Es ist aber nicht absehbar, wann er wieder dabei ist“, betonte Rapp.

KN