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Oscargewinner lehnt Technik ab

„KI ist für mich ein Albtraum“: Nicolas Cage kämpfte plötzlich mit einer Riesenspinne

Der Schauspieler Nicolas Cage.
Der Schauspieler Nicolas Cage.

Los Angeles. Oscarpreisträger Nicolas Cage („Leaving Las Vegas“) lehnt die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) in Filmen ab. „KI ist für mich ein Albtraum“, sagte der 59-Jährige der Plattform „Yahoo Entertainment“. „Sie ist unmenschlich. Du kannst nicht unmenschlicher sein als Künstliche Intelligenz.“

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Der Hollywoodstar schilderte auch seine Verwirrung über seinen kurzen Auftritt als Superman in dem im Juni erschienen Superhelden-Film „The Flash“ - er habe am Set eine vollkommen andere Szene aufgenommen: Was er eigentlich habe tun sollen, „war buchstäblich in einer alternativen Dimension zu stehen, wenn man so will, und die Zerstörung des Universums mitzuerleben“, erklärte Cage. Etwa drei Stunden lang habe er daher vor der Kamera versucht, Emotionen mit seinen Augen zu vermitteln.

Doch dann das: „Als ich den Film sah, kämpfte ich gegen eine riesige Spinne. Das habe ich nicht getan. Das war nicht das, was ich getan habe.“ Er halte diese Szene zwar für eine Computeranimation und nicht für das Werk von KI, betonte Cage. „Ich denke nur, dass sie etwas damit gemacht haben, etwas außerhalb meiner Kontrolle.“

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Der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Filmen ist auch einer der Streitpunkte zwischen Schauspielerinnen und Schauspieler und den Hollywood-Studiobossen. Die 160.000 Darstellerinnen und Darsteller in den USA streiken seit dem 14. Juli. Sie fordern unter anderem neben besserer Vergütung auch die Regelung des Einsatzes von KI in der Branche.

RND/dpa/seb